Düren - Pyrotechnik in Kinderhänden: Gefährliche Zwischenfälle

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Pyrotechnik in Kinderhänden: Gefährliche Zwischenfälle

Von: red/pol
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Böller und Feuerwerk können schnell zur Gefahr für andere Menschen werden. Foto: Arno Burgi/dpa

Düren. Feuerwerk und Böller gehören nicht in die Hände von Kindern: Das sollte allen Erwachsenen klar sein. Dass Kinder damit schnell auf gefährliche Ideen kommen können, zeigten in den vergangenen Tagen zwei Polizeieinsätze in Düren.

In der Königsberger Straße hatten drei Kinder im Alter von zwölf, 14 und 15 Jahren am Neujahrstag mit Pyrotechnik gespielt. Sie entzündeten gegen 16 Uhr mehrere Silvesterraketen und warfen sie in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses. Bei der Detonation wurde ein Karton in Brand gesetzt. Ein Anwohner wurde durch den Knall auf die Situation aufmerksam und trat „den Karton aus dem Flur ins Freie und löschte dadurch auch das Feuer“, so die Polizei.

Die Kinder flüchteten derweil vom Tatort, der Anwohner konnte sie jedoch einholen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Samt der Pyrotechnik wurden sie dann später ihren Eltern übergeben. Die Polizei ermittelt nun wegen des fahrlässigen Herbeiführens einer Brandgefahr.

Am Mittwoch zuvor wurde bereits ein Zehnjähriger im Grüngürtel schwer verletzt. Er hielt sich auf einem Spielplatz auf, als er von einem Elfjährigen mit Pyrotechnik beworfen wurde. Das Kind musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen den Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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