Vossenack - Puppenspiel „Strom – eine Robotergeschichte“ begeistert Kinder und Eltern

FuPa Freisteller Logo

Puppenspiel „Strom – eine Robotergeschichte“ begeistert Kinder und Eltern

Von: Anneliese Lauscher
Letzte Aktualisierung:
11647006.jpg
Roboter als Helden der Geschichte: Das Robo-Theater bereitete seinen jungen Gästen viel Freude. Yvonne Dicketmüller und Lucas Franken hauchten den Figuren Leben ein. Foto: Anneliese Lauscher

Vossenack. Für ein Puppenspiel schien es ein recht außergewöhnliches Thema zu sein, und dennoch lockte „Strom – eine Robotergeschichte“ viele Kinder und Eltern in den Kloster-Kultur-Keller am Gymnasium in Vossenack.

Die „Puppen“ waren diesmal Roboter, fantasievoll hergestellt aus Blechdosen, Metallresten, Schrauben, Klemmen und Kabeln. Drei von ihnen – Ed, Adam und da Vinci – stellen fest, dass ihnen der Strom ausgeht und sie nur noch 24 Stunden zu leben haben. Der besonnene da Vinci schlägt als rettenden Ausweg vor, den Kontakt zu Mutter Natur wieder herzustellen – Ed bezeichnet ihn dafür als „durchgeknallten Spinner“.

Gemüsebatterie als Rettung

Wie Adam sich dann doch auf den Weg macht und Mutter Natur kennenlernt wurde spannend und witzig dargestellt. Denn Adam hat noch nie etwas Braunes oder Grünes gesehen, ist noch nie einem Apfel oder einer Möhre begegnet. Die Schlange Gundula will den völlig verschreckten kleinen Roboter beißen, doch schließlich hat Mutter Natur ein Einsehen und macht sich daran, zur Rettung der Roboter eine Gemüsebatterie zu bauen.

Das Stück ist für Kinder ab sieben Jahre gedacht. Während der Vorstellung wurde deutlich, dass die jungen Zuschauer mit den Begriffen schon etwas anfangen konnten und sich ganz von der fantasievoll dargestellten Geschichte einfangen ließen.

„Seid Ihr im Stand-By-Modus?“ fragte Adam, als er zu seinen beiden Roboter-Freunden zurückgekehrt war. Wegen Strommangel ist Ed schon ganz wacklig auf den Rädern.

Da bekamen die Kinder in den ersten Reihen Kurbeln in die Hand gedrückt, sie sollten kurbeln, was das Zeug hält, damit der Strom wieder fließt – und tatsächlich gingen die Lämpchen wieder an. Mutter Natur hat an alles gedacht, da Vinci bekommt sogar eine neue Außenverkleidung aus Blumen. Und Bello, Adams Lieblingskakerlake, darf sich an Kabelsalat mit Röst-LEDs satt fressen.

Bruder Wolfgang, mit verantwortlich für das Programm im Kloster-Kultur-Keller, bedankte sich mit herzlichen Worten beim „Robo-Theater“. „Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass Yvonne Dicketmüller, die heute zusammen mit Lucas Franken für uns gespielt hat, an unserer Schule Abitur gemacht hat“, sagte er.

Für den 21. Februar, kündigte er wieder ein Puppenspiel an: Dann kommt die Kasperlegeschichte „Der Räuber Hotzenplotz“ in den Kloster-Kultur-Keller.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert