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Pumpspeicherwerk: Regionalratsvotum im Oktober?

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Heimbach/Simmerath. Während eines einstündigen Besuches in der Gemeinde Siimmerath hat sich die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken am Mittwoch vor Verwaltung und Politik auch zum geplanten und sehr kontrovers diskutierten Pumpspeicherwerk am Rursee geäußert.

Walsken erörterte ausführlich den Werdegang in Sachen Pumpspeicherkraftwerk Rursee, mit dem die Politik und Investor Trianel seit nunmehr eineinhalb Jahren in ihrem Hause vorstellig seien. In beiden Verfahren – Raumordnung und Regionalplan – herrsche seitens der Bezirksregierung Klarheit, „das heißt: die Politik kann entscheiden“, sagte die Regierungspräsidentin.

Die Bezirksregierung habe festgestellt, dass laut Planrecht eine Veränderung möglich sei, sagte Walsken und unterstrich: „Voraussetzung ist aber auch, dass eine Rückname des Beschlusses, also eine Rückabwicklung des Verfahrens möglich bleibt, wenn die Wahl nicht auf den Standort Simmerath fallen sollte“, fuhr Gisela Walsken fort, die aber bis zu einer Entscheidung der Politik noch vier weitere Monate ins Land gehen sieht: Nachdem der Regionalrat das Thema schon in den vergangenen Sitzungen vertagt habe, werde er auch bei seiner nächsten Zusammenkunft am 5. Juli das Thema nicht behandeln, wie die Präsidentin aus politischen Kreisen wusste. Somit werde die Entscheidung frühestens auf die folgende Sitzung im Oktober vertagt, sagte Walsken.

Simmerather Sondersitzung

Dessen ungeachtet werde der Rat aber „bei seiner Sondersitzung am 25. Juni bleiben und sich darin noch einmal klar zum Thema Pumpspeicherkraftwerk positionieren“, kündigte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns an.

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