Pumpspeicherwerk: CDU Simmerath kritisiert Parteifreunde

Von: P. St.
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Nideggen/Heimbach. „Kein Verständnis“ zeigt Bruno Löhrer, langjähriger CDU-Fraktionsvorsitzender in Simmerath, für die Haltung der Parteifreunde aus Nideggen und Heimbach, die den Bau des Pumpspeicherkraftwerks am Rursee kategorisch ablehnen. Damit falle man der Bundes-CDU bei deren Bestrebungen den Ausbau erneuerbarer Energien zu forcieren in den Rücken.

Bruno Löhrer: „Mit einer starren Antihaltung erzielt man keinen Fortschritt, sondern erzeugt Stillstand“, appelliert er auch an die Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber.

Die jüngst aufgestellten Forderungen der FDP Simmerath, die auf kritische Distanz zum Pumpspeicherkraftwerk ging, könne er in großen Teilen nur unterstützen, sagt Löhrer im Gespräch mit der Lokalredaktion. Bei der Realisierung eines solchen Großprojektes seien dauerhafte Nachteile für den Tourismus und die Wasserqualität des Rursees nicht hinnehmbar. Löhrer: „Es wäre doch verrückt, wenn wir die äußerst positive touristische Entwicklung am Rursee aufs Spiel setzen würden.“ Von daher sei es auch im Sinne der Simmerather CDU, dass Forderungen eingehalten werden müssten.

Nicht vertretbar sei es für ihn allerdings, dass „von vorneherein die schlimmsten Befürchtungen angenommen werden“. Auch vor Ort stehe man in der Verpflichtung und der Verantwortung, insbesondere nach der Katastrophe von Fukushima, die Energiewende nach vorne zu bringen. Zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee erhofft sich Löhrer bald klare Aussagen des Betreibers, zumal ja auch der Wasserverband Eifel-Rur einen umfangreichen Forderungskatalog aufgestellt habe.

Die kritischen Stimmen seien auch deshalb so laut geworden, weil „Trianel bei einigen Detailfragen durchaus etwas offensiver hätte informieren können“.

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