Prüfer geben der LVR-Klinik gute Noten

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Pflegedirektorin Jutta Schlege
Pflegedirektorin Jutta Schlegel, Friedel Schulz als Kaufmännischer Direktor, Qualitätsmanagerin Dörte Lemmer und die Ärztliche Direktorin Dr. Ulrike Beginn-Göbel freuen sich über die Zertifizierungsurkunde.

Düren. Wer im Internet einen Blick auf eines der Bewertungsportale für Krankenhäuser wirft, wird erkennen, dass im Gesundheitswesen neben einer hohen Behandlungsqualität das Bemühen um die Zufriedenheit der Patienten höchste Priorität hat.

Bleiben nach einer stationären Behandlung Wünsche offen, gibt es gleich schlechte Noten. Ausgesprochen gute Noten bekam jetzt die LVR-Klinik Düren. Nach den erfolgreichen Zertifizierungsverfahren 2005 und 2008 stellte sich die gesamte Klinik über vier Tage den kritischen Prüfungen der bundesweit renommierten KTQ-Gesellschaft, der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH.

Das KTQ-Verfahren ist auf die speziellen Anforderungen in den Bereichen Krankenhäuser, niedergelassene Praxen, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Hospize und alternative Wohnformen ausgelegt. Ziel der Zertifizierung ist die Verbesserung und Optimierung von Prozessen innerhalb der Patientenversorgung.

Unter den sechs Kriterien Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Führung und Qualitätsmanagement prüften ein ärztlicher, ein kaufmännischer und ein pflegerischer Visitor Konzepte und Abläufe in der gesamten Klinik und somit auch in den forensischen Abteilungen.

Dabei beschränkte sich dieser Check nicht auf Arbeiten am Schreibtisch, vielmehr wurden Stationen, Werk- und Ausbildungsstätten sowie die zentrale Aufnahme und die Institutsambulanz aufgesucht, um längere Gespräche mit den dort tätigen Teams zu führen.

Bedeutendes Zentrum

Zwischendurch gab es mehrfach die so genannten interkollegialen Dialoge, mit denen sich die Prüfung auf Herz und Nieren fortsetzte.

Ein solches Ergebnis wird als Beweis dafür gesehen, dass die LVR-Klinik ihre Position im Großraum zwischen Köln und Aachen als bedeutendes Zentrum für seelische Gesundheit zu Recht einnimmt. Unter den seit 2009 nach dem neuen KTQ-Verfahren geprüften Kliniken befindet sich die Dürener unter den besten 20.

Dabei zeigen sich die Ärztliche Direktorin Dr. Ulrike Beginn-Göbel, Pflegedirektorin Jutta Schlegel und der Kaufmännische Direktor Friedel Schulz vom Klinikvorstand mit der Qualitätsmanagerin Dörte Lemmer be-sonders erfreut darüber, dass in ihrer Klinik vor allem in den Kategorien Patientenversorgung und Mitarbeiterorientierung gepunktet wurde. Sie heben hervor, eine so gute Gesamtbeurteilung sei das Ergebnis des positiven Arbeitsklimas und der von allen Berufsgruppen mit großem Einsatz erbrachten Leistungen.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel” - was für den Fußball gilt, das nimmt sich auch die gesamte Mitarbeiterschaft zu Herzen: Unmittelbar nach dem Besuch der KTQ-Gesellschaft begann die Arbeit an den von den Prüfern erkannten Verbesserungspotenzialen.
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