Heimbach - Prozess und Produkt bei „Kunst im Busch“

Prozess und Produkt bei „Kunst im Busch“

Von: Gudrun Klinkhammer
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Vertreter der Stadt Heimbach, der Kunstakademie, des Naturparks Nordeifel und die teilnehmenden Künstler stellten „Kunst im Busch“ anhand von Modellen vor. Foto: Klinkhammer

Heimbach. „Dieses Projekt wird den Bekanntheitsgrad von Heimbach noch steigern“, freute sich am Dienstagnachmittag Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer. In der Internationalen Kunstakademie in der Hengebachstraße in Heimbach wurde eine Aktion vorgestellt, bei der Kunst und Natur die tragenden Rollen spielen.

Der pfiffige Titel der Idee lautet: „Kunst im Busch“. Elke Sprunkel als Vertreterin des Deutsch-Belgischen Naturparks Nordeifel erinnerte an die Anfänge der Idee: „Im Jahr 2012 nahm der Naturpark Nordeifel am Landeswettbewerb Naturpark.2015.Nordrhein-Westfalen teil.“

Mit dem Konzept „Naturpark der Generationen“ reagierten die Eifeler auf den demografischen Wandel und entwickelten Vorschläge, die das Naturerleben für Familien, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen noch attraktiver machen sollen.

Kooperation mit Akademie

In diesem Zusammenhang gingen die Vertreter des Naturparks auf acht Kooperationspartner zu, darunter die Internationale Kunstakademie in Heimbach.

Prof. Dr. Frank Günter Zehnder hatte sofort ein offenes Ohr. Aus der Zusammenarbeit entwickelte sich nun „Kunst im Busch“. Die Veranstaltung wird vom 13. bis zum 28. Juni an diversen Stellen in Heimbach unter freiem Himmel durchgeführt. Die Künstler Andreas Finke (Rheinbach), Holger Hagedorn (Pulheim), Martin Kleppe (Flesten/Eifel), Dorissa Lem (Köln), Peter Nettesheim (Köln) und Monika Otto (Krefeld) werden im Grünen aktiv.

An den einzelnen Standorten werden die Bildhauer verschiedene Skulpturen erarbeiten. Über Zuschauer, die Fragen stellen, diskutieren und Anteil nehmen möchten, freuen sich die Ausführenden an allen Tagen. Holger Hagedorn wird ein Objekt aus Metall und Metall erschaffen, das den Titel „Spannungsbogen“ tragen wird und sechs Meter hoch sein soll.

Objekt aus Textilbeton

Kinder und Jugendliche aus Heimbach werden um Mithilfe gebeten. Martin Kleppe gestaltet ein Objekt aus Textilbeton, Dorissa Lemm eine Holzskulptur, die sie abflämmen möchte und die den Titel „Aufrecht“ tragen wird.

Peter Nettesheim formt Robinienholz zu einer Figur, die zum Thema „Unterwegs sein“ passt und Monika Otto gestaltet eine Betonsäule mit Natursteinen und Farbe. Andreas Finke möchte einem zwei Meter hohen Baumstamm mit einer Kettensäge zu Leibe rücken und ihn ebenfalls passend zur Überschrift „Mensch und Natur“ gestalten.

Dauerhaft sollen die Skulpturen stehen bleiben und Teile eines zwei Kilometer langen Skulpturenweges werden. Frank Günter Zehnder sagt: „ ,Kunst im Busch‘ lässt die Besucher mehr erleben als nur das reine Betrachten des fertigen Produkts, es geht auch um den Prozess.“ Die ganze Aktion wird von einem Fotografen begleitet. Es wird Führungen geben und zum Abschluss eine Broschüre.

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