Promi Auflauf: Eine Partie Bowling mit Lilly Becker

Von: kin
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Jörn Schlönvoigt, Lilly Becker, Sarah Lombardi und Verona Pooth haben gestern im Bubenheimer Spieleland mit 60 Kindern aus dem Dürener Land gespielt und gebastelt. Das Medieninteresse beim Ferrero-Kindertag war enorm. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Am Ende sind eben auch Promis nur ganz normale Menschen. Als Amadeus Becker (6) seiner Mutter Lilly aus Versehen eine ziemlich schwere Bowling-Kugel auf den Fuß wirft, der in einer schwarzen Stiefelette mit zehn Zentimeter hohem Absatz steckt, rutscht der Ehefrau von Tennisikone Boris Becker ein ziemlich unfeiner Fluch raus.

Aber weil die 39-Jährige eben auch ganz Medienprofi ist und an der Bowlingbahn gerade rund 20 Fotografen stehen und die Szene beobachten, dreht sie sich nur kurz um, beißt die Zähne zusammen, um dann sofort wieder in die Kamera zu lächeln. „Die Kugel ist zu schwer für ihn“, sagt sie dann noch entschuldigend und streicht Amadeus über den Kopf.

Es ist Dienstagnachmittag, und die Firma Ferrero, die unter anderem Kinderschokolade in ihrem Sortiment hat, hat 60 Kinder aus dem Dürener Land anlässlich des Weltkindertages ins Bubenheimer Spieleland eingeladen. Mit dabei sind neben Lilly und Amadeus Becker noch Lena Meyer-Landrut, DSDS-Star Sarah Lombardi, Schauspieler Jörn Schlönvoigt („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) und Verona Pooth.

Die Stars basteln mit den Kindern, fahren Kettcar, spielen Bowling, schminken die Jungen und Mädchen und formen aus Luftballons lustige Figuren.

Das Medieninteresse ist riesig, der Nachmittage eine einzige große PR-Aktion. Weit über 30 Fotografen, Kamerateams, Radioreporter und Zeitungsleute sind nach Bubenheim gekommen. Alle wollen das perfekte Bild und kämpfen um ein Lächeln und ein nettes Zitat der Promis. Es gibt einen regelrechten Parcours, den die Journalisten absolvieren. An jeder Station haben sie für wenige Minuten die Gelegenheit, einen der Promis im Spiel mit den Kindern zu fotografieren.

Die Jungen und Mädchen interessiert das wenig. Die Kinder haben Spaß und genießen die Zeit mit den Stars. „Ich habe Verona ja bisher nur im Fernsehen gesehen“, erzählt Nele (11). „Aber die ist total nett. Wir dürfen die duzen und Quatsch machen. So habe ich mir das gar nicht vorgestellt. Aber ich finde das toll.“

Verona Pooth im schwarz-weißen Minikleid hat sich einen Zylinder aus vielen bunten Luftballons aufgesetzt. „Der Weltkindertag ist wichtig“, sagt sie. „Kinder sind unsere Zukunft. Ich bin hier, um den Jungen und Mädchen eine Freude zu machen. Sie sollen einfach Spaß haben.“

Dass der Kindertag ausgerechnet im Spieleland von Walburga und Klaus Schmitz-Peiffer stattgefunden hat, hat einen ganz einfachen Grund. „Ich war mit meiner Tochter hier“, erzählt Frank Bender von der Agentur, die den Kindertag organisiert hat. „Die Atmosphäre ist einfach wunderschön und sehr familiär. Das hat uns gefallen.“ Kollegin Sylvia Klebsatttel ergänzt: „Wir waren mit dem Kindertag schon in Berlin, beim Quatsch-Comedy-Club und im Heidepark Soltau. Jetzt sind wir in Bubenheim, und es passt einfach alles.“

Für Familie Schmitz-Peiffer ist es eine Ehre, den Kindertag ausrichten zu dürfen. „Es war sicherlich schwer, eine so große Firma wie Ferrero zu überzeugen, mit ihrer Veranstaltung nicht in eine Großstadt zu gehen“, sagt Walburga Schmitz-Peiffer.

„Wir fühlen uns schon geschmeichelt.“ Gleichzeitig, ergänzt sie, sei die Veranstaltung für sie auch eine ganz neue Erfahrung. „Der Tag wurde wochenlang vorbereitet. Immer wieder sind Leute von der Agentur zu uns gekommen und haben alles vermessen und geplant. Es ist unglaublich, wie viel Equipment die mitgebracht haben.“

Natürlich weiß auch Walburga Schmitz-Peiffer, dass der Kindertag nichts anderes als eine Werbeveranstaltung für eine große Lebensmittelfirma ist. „Wir hatten schon auch Bedenken“, sagt die Chefin des Spielelandes.

„Aber als ich heute die vielen glücklichen Gesichter der Jungen und Mädchen gesehen habe, war ich auch sehr froh.“ Für die Kinder sei es ein tolles Erlebnis gewesen, ihre Stars einmal live zu sehen, mit ihnen sprechen zu dürfen. „Und wir hatten ja auch die Gelegenheit, mit den Leuten zu sprechen“, sagt Tochter Theresa Schmitz-Peiffer. „Die waren wirklich alle total nett. Alle waren jederzeit ansprechbar. Die Atmosphäre war wirklich unglaublich locker.“ Auch Prominente sind eben nur ganz normale Menschen.

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