Projektorchester Eifel: Herzogstadt wird musikalischer Mittelpunkt

Von: bel
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Auch die jüngste Musikerin (elf Jahre) bewältigte ihre Aufgabe an der Klarinette ebenso gut wie der 77-jährige Kollege. Foto: Elberfeld

Nideggen. Aller Anfang ist schwer. Und der Puls der Musiker vor ihrem ersten Benefizkonzert in dieser neuen Formation mit Kollegen aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren und Euskirchen konnte sich kaum beruhigen.

Aufgetreten waren sie vor Monaten schon während der „Grünen Woche” in Berlin. Jetzt hieß es in der Stadthalle Nideggen, die Eifeler und damit das heimische Publikum zu überzeugen.

Vorweg: Unter der Leitung von Christoph Fahle gelang das überzeugend. Die Gäste lobten in der Pause und nach dem Auftritt die Leistung des Projektorchesters Eifel. Zumal einer der Organisatoren des Konzerts, Günter Sengersdorf, öffentlich versprach, die Herzogstadt Nideggen zum musikalischen Mittelpunkt der Aktivitäten des Orchesters zu machen.

An diesem Abend konnten die etwa 230 Besucher erleben, über welche Bandbreite das neue Orchester verfügt. „Querbeet” hieß das Motto der Akteure auf der Bühne. „Wir wollen Musik für viele Menschen machen”, erklärte Christoph Fahle die Wahl des Mottos.

Tatsächlich war für viele Geschmäcker etwas dabei. Da erklangen Märsche, „Eifelklänge”, „Böhmischer Traum”, „Dem Land Tirol die Treue”, der „Florentiner Marsch” oder der Konzertmarsch „Die Sonne geht auf”. Walzer wie „The Second Waltz” ließen dann andere Musikgeschmäcker aufhorchen.

Großen Anklang fanden die Stücke aus verschiedenen Filmen wie „Fluch der Karibik”, „Just the Way you are”, „Blues Brothers” oder „Ross Roy”. Zur Komposition „Gonna Fly Now” aus dem Film „Rocky” lieferten sich zwei junge Dürener Boxer, angeleitet von Trainer und Boxlegende Ernst Müller, einen Schaukampf vor der Bühne.

Dass Orchesterleiter Christoph Fahle auch ein Instrument beherrscht, musste er an diesem Abend mit seinem Trompetensolo „My Way” zweimal (einmal als eine der vielen Zugaben) unter Beweis stellen. Fahle löste diese Aufgabe mit Bravour.

Das Fazit: Das Projektorchester Eifel hat auch in seiner heimatlichen Umgebung sein Können eindrucksvoll bewiesen. Die stehenden Ovationen am Schluss der Veranstaltung ließen Rückschlüsse auf die Qualität des Auftritts zu. Begrüßt hatte die Gäste zu Beginn des Konzerts der Vorsitzende des Volksmusikerbundes (VMB) des Kreises Düren, Micha Rosenkranz, der eine Reihe von Ehrengästen wie den Vizepräsidenten des VMB NRW, Bernd Ingenbleek, willkommen hieß. Durch das Programm führte gekonnt und mit Charme Vanessa Reuter.
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