Programm der VHS Rur-Eifel: Für jede Generation ist etwas dabei

Von: Bruno Elberfeld
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Dozenten der VHS Rureifel, an ihrer Spitze Friedhelm Eßer (2.v.r), die Bürgermeister Paul Larue (5.v.l.) und Ingo Eßer (4.v.r.), Dr. Gregor Broschinski, SK Düren (r.) sowie Thomas König, Kulturbetrieb Düren (l.), stellten das neue Jahresprogramm vor. Foto: Bruno Elberfeld

Kreuzau. Im Rathaus der drittgrößten Gemeinde im Kreis, in Kreuzau, wurde das große Jahresprogramm der VHS Rureifel vorgestellt. Das Motto des Semester stimmt zunächst nachdenklich: „Das geht nicht...“

Unterstützt von Bürgermeister Paul Larue (CDU) aus Düren und Bürgermeister Ingo Eßer (CDU) aus Kreuzau, stellten der Leiter der VHS, Friedhelm Eßer, seine Mitarbeiter Dieter Bergheim, Regina Debus, Erika Dichant, Christine Herpers, Christiane Pregel und Gerhard Resch ein Programm vor, das generationenübergreifend kaum Wünsche unerfüllt lässt.

„Das geht nicht…“ – Aufmacher auf dem Deckblatt des Programms – fällt ins Auge, lässt nachdenken und findet wenige Seiten weiter im Heft die erlösende Korrektur in der Fortführung des Satzes mit „… dann kam einer, der wusste das nicht, und hat‘s einfach gemacht.“ Im Programm werden Wege aufgezeigt für Menschen, die schon eine bestimmte Vorstellung für ihr Tun haben, und für solche, die – noch unschlüssig – sich inspirieren lassen wollen.

Um den Themenbereich „Berufliche Beratung und Fördermöglichkeiten“ kümmern sich Christiane Pregl und Regina Debus. Welche Fertigkeiten und Fähigkeiten habe ich, was muss ich mir noch aneignen? Den Fachbereich „Gesellschaft“ koordiniert Dieter Bergheim. Hier geht es um die reale Existenz der Welt bis hin zu Fragen, ob diese Welt wirklich ist. Probleme von Unternehmen und Politikern in einer globalen Unordnung werden beleuchtet. Oder auch „Denken macht Spaß“ – rund um das Gehirnjogging jenseits der 60 Jahre.

Christine Herpers ist Expertin für das Themenfeld „Eltern und Kinder“. Im Boot mit ihr sitzen unter anderem der „Schulpsychologische Dienst“ des Kreises Düren, die Kreispolizeibehörde und das Stadtmuseum.

Erika Dichant stellte einen umfassenden Themenbereich vor. Fremdsprachen, Deutsch für Deutsche und als Fremdsprache, Musik, Theater, Literatur und die Kunst. Dichant hat die Kultur- und Kunstgeschichte auf ihrem Schirm, kümmert sich um Stadtführungen und Betriebsbesichtigungen sowie um Studienfahrten und Exkursionen wie „Op Jöck“.

Höchst aktuell: Nach dem Brexit haben sich tatsächlich schon junge Briten für Integrationskurse angemeldet. Immer wieder nachgefragt ist der Bereich Gesundheit. Was mache ich nach der Schule? Bleibe ich weiter im „Hotel Mama?“ Wie erhalte ich Körper, Geist und Seele fit?

Natürlich fehlen nicht die Angebote für den Umgang mit den neuen Medien, mit sozialen Netzen, mit Digitalisierung, Filmschnitt und vieles mehr. Kurse können auch in Kleingruppen unter zehn Teilnehmern durchgeführt werden. „Nachfragen lohnt immer“, ermunterte Friedhelm Eßer mögliche Interessenten dazu.

Seht wichtig – besonders für junge Menschen: Schulabschlüsse und „Junge VHS“. Abschlüsse der verschiedenen Schulformen können nachgeholt werden, Menschen werden auf Prüfungen vorbereitet, Menschen werden weitergebildet. Und danach? Geht es dann raus aus „Hotel Mama“?

„Unsere Dozenten sind die Nabelschnüre nach außen“, beschrieb Friedhelm Eßer die Rolle seiner Mitarbeiter.

Dr. Gregor Broschinski, Vorstandsmitglied der Sparkasse Düren, lobte die Leitung und alle Mitarbeiter der VHS Rureifel angesichts der tollen Arbeit und wünschte ihnen ein „Weiter so!“.

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