Programm der Prinzengarde lässt bei den Männern nichts zu wünschen übrig

Von: han
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Unverwechselbar: „Et Rumpelstilzchen“. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Eine Herrensitzung der Prinzengarde Düren von und mit „Gentleman-Charakter“: Sichtlich stolz war der Erste Vorsitzende, Heinz Willi Geuenich, auf das Publikum, dem er, wie schon in den Jahren zuvor, nur Bestnoten ausstellte.

„Dürens größter Stammtisch“ im Haus der Stadt hatte keine unschönen Parolen, sondern strahlte karnevalistisches Verständnis aus, sandte närrische Impulse, machte mit, sang mit, sparte nicht beim Applaus , ersparte sich aber dumme Anmachsprüche, wenn die Garden tanzten.

Und von diesem Verhalten war der Vorsitzende besonders angetan, weil ihm die Garden stets seit Jahren versicherten, „gerne nach Düren“ zu kommen und kommentierte das Geschehen närrisch humorvoll: „Wenn die Frauen in der Hölle von Vettweiß feiern, dann sind die Männer auf ihrer Herrensitzung im Himmel von Düren“.

Die Herren der Schöpfung gerieten schnell in Stimmung, steife Hüften wurden beweglich, als die „Bremsklötz“ die Bremsen lösten und mit „Hätz op de Zong“ ihre Lieder sangen und die Männer im Saal schier „Atemlos“ wurden, so intensiv wurde der Helene Fischer Schlager mitgesungen.

„De Huusmeester vom Bundesdaach“, Axel Foppen und Frank Fander, hatten da schon berichtet, was bei Angie &Co los ist und mit politischem Verzäll und musikalischen Parodien auf hohem Niveau entzückt. Unverwechselbar und stark war „Et Rumpelstilzchen“, Fritz Schopps, mit seinen Neuigkeiten aus dem Märchenwald, immer politisch aktuell und auf Höhe mit dem Tagesgeschehen.

Björn Heuser lebte musikalisch das Brauchtum Karneval, sang eigene Kompositionen und Karnevalshits, während die Aktivengarde der Prinzengarde, zwölf junge Damen in Grün und Weiß, der Stolz des Gardekorps, und die „Marie“ im Offizierskorps, Sandra Arnolds mit rasantem, akrobatischem Tanz unterhielten und Begeisterungsstürme entfachten.

Vom Tanz zum Wort: „Dä Tuppes vum Land“, Gerd Runge, bot kölschen Klaaf zum Mitreimen, manchmal leise und feinsinnig, band das Publikum mit ein bei seiner humorvollen Unterhaltung in Reimform.

„Tanzende Killerbienen“, die Palm Beach Girls, schreckten die Männer mit ihrem atemberaubenden Showtanz nicht ab. Schließlich war das Pittermännchen eine Stütze. Starke Auftritte hatten auch die „Schlenderhaner Lumpen“, die Stammgäste bei der Prinzengarde sind, mit ihrer mitreißenden Musik, gewagten Tanzfiguren und einer stimmungsvollen Choreographie.

Und zum Schluss der Sitzung, durch die ein blendend aufgelegter Präsident Josef Mathey führte, spielte die Eschweiler Stimmungsband „Brass on Spass“, die gut gelaunte und erschöpfte Männer im Haus der Stadt zurückließ.

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