Prinz Remo I.: Auf einem Schiff durch Kreuzau

Von: Sarah Maria Berners
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Freuen sich auf den Rosenmontag: Prinz Remo I., seine Adjutanten (links) sowie Peter Kaptain und Manni Schall. Foto: Sarah Maria Berners

Kreuzau. Mit einem Rad-Dampfer wird Prinz Remo I. am Rosenmontag durch Kreuzau schippern. Schließlich ist seine Tollität in Konstanz am Bodensee aufgewachsen und mit der dortigen Fastnacht aufgewachsen. Und so werden auf dem Dampfer auch einige Figuren zu sehen sein, die für den Rheinländer Unbekannte sind.

„Seit Mai arbeiten wir an dem Prinzenwagen“, erzählt Remo I. (Willsch). „Da stecken weit mehr als 2000 Arbeitsstunden drin.“ Die Narren am Straßenrand dürfen also gespannt sein.

Aber auch abseits des Prinzenwagens hat der Kreuzauer Rosenmontagszug viel zu bieten. „Etwa drei Stunden lang wird sich der anderthalb Kilometer lange Zug durch Kreuzau schlägeln“, sagt Peter Kaptain, der Präsident der KG „Ahle Schlupp“. Rund 1000 Teilnehmer sorgen ab 13.30 für ein farbenfrohes Bild, darunter mehr als 40 Fußgruppen, zwölf Wagen und acht Musikzüge.

„Mich freut es besonders, dass auch in diesem Jahr wieder viele Jugendliche im Zug mitgehen“, sagt Kaptain und lobt: „Alle geben sich wirklich viel Mühe mit ihren Kostümen.“ Und die KG steht ihnen gerne beratend zur Seite, denn ein Hütchen macht in Kreuzau noch kein Kostüm. „Diese Vielfalt, Originalität und die Stimmung sind wohl die besonderen Merkmale des Krözauer Rosenmontagszugs“, sagt Peter Kaptain.

Damit die Narren auch reichlich Kamelle unters Volk bringen können, hat die KG zwölf Zentner Bonbons, 1300 Bälle, 6000 Beutel Popcorn, 3000 Tafeln Schokolade und vieles mehr eingekauft. Erfahrungsgemäß stellen die Zugteilnehmer nochmals die gleiche Menge, ein großer Kostenfaktor. „Wir legen Wert auf gute Qualität“, betont Kaptain in der Hoffnung, dass das Wurfmaterial nicht liegen bleibt.

Schon vor Zugbeginn wird eine holländische Blaskapelle auf den Straßen für Stimmung sorgen, auf einem Bühnenwagen im Dorf werden Medienwart Manni Schall und Festmeister Heinz Schäfer den Zug kommentieren. Die Musikkapellen kommen zum Teil aus der tiefen Südeifel. „Die Musiker aus der Gemeinde gehen Rosenmontag lieber in den Gruppen im Zug mit“, weiß Peter Kaptain, der froh ist, die Kapellen zu zivilen Preisen für Kreuzau gewinnen zu können. Während die Kapellen für Schunkelstimmung sorgen, sorgt die 20-köpfige Zugleitung dafür, dass das Sicherheitskonzept umgesetzt wird.

Die Zufahrten zur Ortsmitte werden von 12 bis 18.30 Uhr gesperrt. Der Zugweg: Am Wassergarten, Windener Weg, Mühlengasse, Hauptstraße, Bahnhofstraße, Flemingstraße, Herkesgarten, Hauptstraße, Mittelstraße, Teichstraße, Üdinger Weg, Eifelstraße, Hirnfeld, Hauptstraße. Anschließend geht es zum Ball in die Festhalle.

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