Primus siegt dank schnellem Umschaltspiel

Von: Sebastian Adriany
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Ersin Ceylan zielt die 2:0 für den Spitzenreiter FC Düren 77 II. Die Abwehrspieler von Teutonia Echtz standen entweder zu weit weg vom Torschützen oder waren aus anderen Gründen chancenlos. Foto: Sebastian Adriany

Düren. In der Fußball-Kreisliga C, Gruppe 3 hat der FC Düren 77 II seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausgebaut. Gegen den Tabellenzweiten SC Teutonia Echtz gab es zu Hause einen 2:0-Erfolg.

„Das Spiel lief für uns optimal. Wir haben die Initiative ergriffen und in der zweiten Halbzeit fielen dann die Tore für uns“, war Necmettin Aksoy, der Trainer der Dürener Reserve, glücklich über den Sieg seiner Mannschaft.

In Halbzeit eins blieb die Partie ausgeglichen und torlos. Optisch hatte die Heimelf Vorteile, da sie nahezu jedes Kopfballduell für sich entschieden. Zusätzlich durch Ersin Ceylans Lattenschuss (8.) besaß sie auch die größte Torchance. „Unser Manko war heute, dass wir die ersten Bälle nicht gewinnen konnten. Düren 77 hat das besser gemacht und dann clever nach vorne gespielt“ erkannte Thomas Schüller, der Trainer der Teutonia, die Stärke des Gegners an.

In Halbzeit zwei fielen die Tore. Nach einer eigenen Ecke schalteten die Echtzer zu langsam um. Fikret Aksoy, der Torwart der Gastgeber, schlug lang ab. Zwei Kopfballduelle gingen in der Echtzer Abwehr verloren, und Dürens Anoth Arulanandam ließ sich frei stehend das 1:0 nicht nehmen (66.). „Das ist unsere Stärke. Hinten den Ball erobern, dann schalten wir direkt um, und gehen mit vier, fünf Spielern in die Offensive“, war Trainer Aksoy begeistert von der Entstehung des Treffers.

Thomas Schüller reagierte auf den Gegentreffer und stellte seine Mannschaft offensiver auf. Die Freiräume, die sich dadurch für Düren 77 ergaben, nutzte die Heimelf zum 2:0. Durch einen langen Ball entstand ein 4:2-Überzahlspiel. Über die linke Seite spielte Arulanandam Ersin Ceylan frei, der aus fünf Metern das 2:0 erzielte (79.) und für die Entscheidung sorgte. „Wir stecken die Köpfe nicht in den Sand. Wir wollen weiterhin unsere Spiele gewinnen und hoffen als bester Gruppenzweiter vielleicht aufzusteigen“, gab sich Schüller kämpferisch. Trotz fünf Punkten Vorsprung sieht sich Necmettin Aksoy noch nicht sicher als Aufsteiger in die Kreisliga B: „Ich bleibe dabei, wir müssen jedes Spiel noch spielen, auch gegen gute Gegner wie den Hovener SV und Viktoria Ellen. Es bleibt weiterhin schwer.“

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