Düren - Powervolleys wollen offene Rechnung begleichen

Powervolleys wollen offene Rechnung begleichen

Von: Franz Sistemich
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Düren. Gar zwiespältig sind die Gefühle, wenn Dürens Volleyballer an die beiden Pflichtspiele in Coburg/Grub zurückdenken. Das Pokalspiel gewannen die Powervolleys bei der VSG überlegen 3:0. Kurze Zeit später stand die Meisterschaftspartie an. Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke schien auch im Spiel um die drei Punkte einem Sieg entgegenzusteuern, doch im dritten Satz kippte die Partie.

Die Gastgeber erhöhten das Risiko. Es lohnte sich: Sie gewannen 3:2. Düren durfte immerhin einen Punkt noch mitnehmen an die Rur, doch die Rückfahrt war alles andere als eine lustige Angelegenheit. Die Spieler waren sauer – über ihre Leistung. „Da ist also noch eine Rechnung offen“, sagt Michael Mücke.

Die Rechnung kann am Mittwoch ab 20 Uhr beglichen werden. Dann erwarten die Powervolleys eben die VSG Coburg/Grub. Mit offenen Rechnungen kennen sich die Dürener Volleyballer aus. Sie verloren beim TV Rottenburg – etwas überflüssig. Im Rückspiel ließen sie den Männern von Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger keine Chance. Mückes Mannen erteilten den Aufsteigern aus Lüneburg im Hinspiel eine Lehrstunde, mussten dann aber den Traum vom Pokal-Finale begraben – und „rächten“ sich am vergangenen Samstag im Meisterschaftsrückspiel.

Und nun kommt die VSG. Das Heimspiel ist nicht nur wegen der überflüssigen Niederlage in Coburg/Grub für die Powervolleys ein besonderes: Die drei, vier oder fünf Sätze werden die letzten in der Arena Kreis Düren bis Mitte März sein. Dann beginnt die Play-off-Runde.

In diese würden die Gastgeber am liebsten mit dem aktuellen dritten Platz starten. Aber Libero Blair Bann gibt sich vorsichtig: „Natürlich wollen wir so weit wie möglich nach oben. Aber wir denken gegen Coburg Punkt für Punkt und Satz für Satz.“

Einer, der zuletzt für Punkte und Satzgewinne gesorgt hat, ist ein Spieler, der wegen der Verletzung eines anderen Akteurs in die Startformation gerutscht ist: Jan-Philipp Marks. Der Annahmespieler und Außenangreifer profitierte von der Schulterverletzung Steven Hunts.

Weil der Kanadier jetzt nach der Vertragsauflösung in seine Heimat zurückgekehrt ist, lastet eine große Verantwortung auf dem jungen Mann. Der scheint er sich ohne große Probleme zu stellen: „Er macht das hervorragend“, zollt sein Trainer Michael Mücke ihm Respekt. Diesen bringt sein Trainer auch dem heutigen Gegner entgegen, aber es gilt dennoch: „Wir wollen die Revanche, wir haben noch etwas zu korrigieren.“ Die Zeichen stehen auf Sieg.

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