Powervolleys verzichten auf Videoanalyse

Von: Franz Sistemich
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Nur selten setzten sich die Angreifer der SWD Powervolleys gegen Block- und Feldabwehr der United Vollesys durch. In dieser Szene gelingt Matthias Pompe ein Punkt gegen die Frankfurter. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Die Devise lautet: Abhaken. Vergessen. Die SWD Powervolleys wollen keinen Gedanken mehr an die klare 0:3-Niederlage am Samstag bei Aufsteiger United Volleys verschwenden. Es wird keine Videoanalyse geben, keine Besprechung.

Anton Brams, der Trainer, sagt: „Jeder weiß, dass wir ein schlechtes Spiel abgeliefert haben. Keiner der Spieler hat zu seiner Form gefunden. Die Mannschaft hat es in keiner Phase der Partie geschafft, an die Leistungsgrenze zu gehen.“

Und weil die Powervolleys eben einen gebrauchten Tag erwischt hatten, die Hausherren um den ehemaligen Dürens Diagonalangreifer Christian Dünnes eine – wie Brams sagte – „grandiose Leistung“ geboten hätten, seien die Niederlage wie auch die beiden sehr deutlichen Satzverluste verdient gewesen.

Düren war beispielsweise zu keiner Phase des Spiel in der Lage, Christian Dünnes zu stoppen.Der Angreifer, der vom VfB Friedrichshafen zu den United Volleys wechselte, spielte überwiegend mit Köpfchen: Clever schlug er immer wieder den Dürener Block an, so dass die Abwehr der Gäste ohne Chance war, die Angriffe von Dünnes abzuwehren.

Nachdem das vermeintliche Spitzenspiel in Frankfurt einen so unerwartet deutlichen Ausgang genommen hatte, trifft es sich möglicherweise gut, dass der Verlierer keine Zeit hat, über seine schwache Vorstellung nachzudenken. Denn am Mittwoch steht die nächste Herausforderung an. Die Powervolleys erwarten in der nächsten K.o.-Runde des CEV-Pokals den tschechischen Vertreter Jihostroj Ceske Budejovice. Das Team aus Budweis warf in der vergangenen Runde die Mannschaft aus Appeldoorn (Niederlande) aus dem Wettbewerb.

Zwar stand die genaue Videoanalyse noch aus, doch Dürens Anton Brams zollte dem Kontrahenten schon Respekt: „In den vergangenen Jahren hat Budweis immer in der Champions League gespielt. Das spricht schon für die Qualität des Teams.“ Aber auch gegen Lyon war Düren von der Papierform her das schwächere Team. Die Begegnung in der Arena wird um 18.30 Uhr angepfiffen.

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