Powervolleys: Trainer Stefan Falter ist (k)eine Überraschung

Von: sis
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Stefan Falter (l.) hat die Verantwortlichen der Powervolleys wie Goswin Caro, den Sportlichen Leiter (Mitte), und Geschäftsführer Rüdiger Hein mit seiner Arbeit überzeugt und mit seiner Bewerbung überrascht. Foto: Jansen

Düren. Drei Spielzeiten haben sie die Arbeit von Stefan Falter aus nächster Nähe studieren können. Drei Spielzeiten wirkte der Mann aus Schmidt als Co-Trainer beim Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren. Michael Mücke, Anton Brams und Tommi Tiilikainen profitierten von den Fähigkeiten des 52-jährigen Volleyball-Experten.

Extrem loyal verhielt sich Falter unter den drei Übungsleitern. Jetzt ist er der neue Trainer des Erstligisten. Die SWD Powervolleys gaben ihm einen Vertrag für die beiden kommenden Jahre. Am Mittwoch stellten Geschäftsführer Rüdiger Hein, der Sportliche Leiter Goswin Caro und Gesellschafter Erich Peterhoff die neue Nummer 1 vor: „Eine kleine Überraschung, aber absolut keine Notlösung“, sagte Peterhoff.

Überraschend war, dass Falter sich selbst bei den Powervolleys als Nachfolger von Tommi Tiilikainen ins Gespräch brachte. Überraschend deshalb, weil Goswin Caro eben jener Stefan Falter schon als Nachfolger von Anton Brams vorschwebte. Doch Anfang 2016 setzte Falter die Prioritäten anders, wollte weiter als Co-Trainer arbeiten.

Als der Finne trotz Vertragsverlängerung die Powervolleys-Verantwortlichen mit seinem Wunsch nach Japan wechseln zu wollen konfrontierte und sich von seinem Vorhaben nicht abbringen ließ, bewarb sich Falter um den Posten des Cheftrainers. Der Zeitpunkt schien ihm gekommen. Der Mann aus der Eifel und die Macher aus Düren wurden schnell handelseinig. Falter stach auch renommierte ausländische Trainer aus.

„Stefan hatte im Hintergrund sehr großen Anteil daran, dass unser Team in der vergangenen Saison eine derart begeisternde Spielweise hatte“, sagte Caro. „Er hat vielen Spielern geholfen, sich weiter zu entwickeln“, führte Caro weiter aus. Außerdem, das wurde auf der Pressekonferenz nicht thematisiert, war Falter der Vater so manch spektakulären Spielzugs, mit dem die Powervolleys die Konkurrenten überraschten. Und so war es aus dem Grund wohl keine Überraschung, dass sich die Spieler ausdrücklich für Falter als neuen Trainer aussprachen.

Der sieht sich nicht als Einzelkämpfer, sondern wie sein Vorgänger als Teamplayer. „Es ist wichtig, dass jeder seine Stärken in die Mannschaft einbringt. Du bist nur dann erfolgreich, wenn jeder seinen Beitrag leistet.“ Dass jeder bei den Powervolleys seinen Beitrag zum Gelingen beiträgt, hat er als Co-Trainer bei Spielern und Verantwortlichen gespürt. Und deshalb sagt er auch: „Die Chancen, einen solchen Verein zu trainieren, der so seriös und auch wirtschaftlich kompetent arbeitet, tun sich nur selten auf.“

Als Co-Trainer an der Seitenlinie war Falter ein ruhiger Mensch, im Training konnte er aber auch schon mal laut werden. Als Trainer dürfte er an der Seitenlinie emotionaler reagieren, will an die Erfolge der abgelaufenen Saison anknüpfen: „Das können wir gerne wiederholen“, sagte der Schmidter und lächelte.

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