Düren - Powervolleys-Trainer Anton Brams hat keinen Plan B

Powervolleys-Trainer Anton Brams hat keinen Plan B

Von: Franz Sistemich
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Sebastian Gevert will mit starker Leistung und großem Engagement Sorge tragen, dass sein Team das entscheidende dritte Spiel in Lüneburg erzwingt – dann zum Leidwesen von SVG-Coach Stefan Hübner . Foto: Jansen

Düren. Dennis Barthel trainierte am Ostermontag wieder fleißig mit. Matthias Pompe fehlte am letzten Tag des Osterfestes noch während der Übungseinheiten. Den routinierteren der beiden Außenangreifer hatte der Magen-Darm-Infekt auch etwas später erwischt als seinen jüngeren Mitspieler von den SWD Powervolleys.

Am Ostersamstag litten beide Volleyballer stark unter ihren gesundheitlichen Problemen. Ein Grund, warum die SWD Powervolleys ihr erstes Viertelfinalspiel in der kleinen Halle der SVG Lüneburg im fünften Satz verloren. Barthel war nach mehr oder weniger überstandenem Magen-Darm-Infekt so geschwächt, dass er nach den beiden ersten Sätzen immer wieder von Dürens Physiotherapeuten wegen Krämpfen in Beinen behandelt werden musste.

Barthel wie auch Pompe hielten aber wacker durch. Das mussten die beiden aber auch: Denn nachdem der Vereine die Verträge mit den beiden übrigen Außenangreifern Jan Philipp Marks und Brook Sedore in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst hatte, standen Trainer Anton Brams nur noch Barthel und Pompe auf dieser Position zur Verfügung.

Und auch für das Rückspiel gilt: „Wir haben keinen Plan B. Dennis und Matthias werden spielen können“, sagte denn auch Trainer Anton Brams. Der scheidende Coach setzt voll und ganz auf die Gesundung von Barthel und Pompe.

Denn Dürens Volleyballer haben weiterhin das Ziel Halbfinale fest im Blick. „Es war doch von Anfang an klar, dass die Auseinandersetzung mit Lüneburg eine ganz enge Kiste werden würde“, sagte Brams. „Deshalb werden wir alles geben, um das dritte, das Entscheidungsspiel in Lüneburg zu erreichen.“

Brams macht keinen Hehl daraus, dass sich seiner Meinung nach die Lüneburger in der besseren Situation befinden: „Nach dem Auftaktsieg haben sie immer noch das dritte Spiel in der Hand. Wir scheiden dagegen bei einer Niederlage aus.“

Doch genau diese Niederlage wollen Brams und Spieler am Mittwoch ab 19.30 Uhr verhindern. Denn die Begegnung soll nicht die letzte Heimpartie der Spielzeit 2015/2016 sein. Gefragt sind wieder eine erfolgreiche Arbeit in Block und Abwehr. Gefragt sind nicht weniger Leidenschaft und Einsatz. Wichtig ist auch, dass das Team angesichts des Drucks, der auf ihn lastet, nicht verkrampft. Der Coach geht denn auch davon aus, dass die Last, gewinnen zu müssen, nicht wie ein zu schweren Rucksack die Spieler behindert: „Wir dürfen doch das tun, was uns Spaß macht – Volleyball spielen. Und deshalb werden meine Spieler nicht verkrampfen“, ist sich Brams sicher.

Der Heimvorteil könnte ein nicht zu unterschätzender Faktor sein: Düren hat in der Arena bisher gegen die SVG immer gewonnen. Das weiß natürlich auch die Mannschaft des früheren Dürener Spielers Stefan Hübner. Hemmt dieses Wissen vielleicht die Norddeutschen? Und schwirrt in den Köpfen der Spieler aus der Heide auch schon ein anderer Gedanke: Denn alle Akteure wissen, dass Düren in der kleinen Halle in der Heide schon triumphierte.

So haben die Dürener die Flinte noch nicht in das Korn geworfen. Die Zeichen stehen im Gegenteil auf Angriff.

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