Powervolleys sind im Block besser als der Gegner

Von: sis
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Wie im Hinspiel sahen sich die Angreifer der Netzhoppers aus Königs Wusterhausen auch im Rückspiel in der eigenen Arena immer wieder dem unüberwindlichen Block der Powervolleys gegenüber. Foto: Sistemich

Düren. Der Kapitän war zufrieden: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und haben sehr diszipliniert gespielt“, befand Jaromir Zachrich. Der Mittelblocker fungierte wegen seines Muskelbündelrisses in der Wade auch beim Auswärtsspiel in Bestensee als Co-Trainer. Und sah vom Stuhl aus, dass der Spieler mit den wenigsten Einsatzzeiten im Team der SWD Powervolleys beim 3:0-Sieg über die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen zu einem der besten Akteure avancierte.

Gewiss, Dennis Barthel, wegen der Verletzung von Steven Hunt und der Erkrankung von Jan-Philipp Marks in die Startformation gerückt, schwächelte im zweiten Satz in der Annahme. Die Folge: KW drehte einen 5:9-Rückstand in eine 10:9-Führung und ging auch nach 12:15-Rückstand 18:17 in Front.

Doch der Annahmespieler und Außenangreifer fing sich wieder und demonstrierte seine gute Tagesform auch in einem anderen Element: dem Blockspiel. 19 Punkte verbuchten die Dürener mit ihren erhobenen Händen, sechs von diesen Zählern ging auf das Konto von Dennis Barthel. Zum Vergleich: Damit sammelte der Youngster zwei Punkte mehr als die Gastgeber mit ihren Blocks.

Und so befand Jaromir Zachrich: „Dennis hat seine Aufgabe großartig gelöst und damit wieder bestätigt, dass wir als Team sehr tief und ausgeglichen besetzt sind.“

Auch andere Zahlen belegen, dass die Gäste als verdiente Sieger die Landkost Arena in Bestensee verließen. Libero Blair Bann wies eine positive Annahmequote von 92 Prozent auf. Und Sebastian Gevert, der Diagonalangreifer, sammelte mit 19 Punkten sieben Punkte mehr als der beste Angreifer auf Netzhoppers-Seite.

Mit diesem Auswärtssieg haben die Dürener den Vorsprung auf die Brandenburger, die auf Rang sieben liegen, auf zehn Punkte ausgebaut. Fünf Spieltage vor Schluss bedeutet dies: Die Mannschaft des früheren Dürener Trainers Mirko Culic müsste mindestens vier der restlichen fünf Partien der Hauptrunde mit Drei-Punkt-Siegen gewinnen und Düren müsste schon alle Begegnungen ohne Punktgewinn verlieren, um aus den Rängen zu rutschen, die die Direkt-Qualifikation zur Play-off-Runde bedeuten.

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