Powervolleys sind am Doppelspieltag klarer Favorit

Von: Franz Sistemich
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Der Trainer und sein Spielführer: Tommi Tiilikainen und Jaromir Zachrich gehen von zwei Siegen am Wochenende aus. Gegen VCO Berlin und die Netzhoppers sind die Dürener klarer Favorit. Foto: Guido Jansen

Düren. Der Gastgeber ist haushoher Favorit, der Gegner krasser Außenseiter. Und dies gilt gleich zweifach. Denn: Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren bestreitet an diesem Wochenende einen Doppelspieltag. Am Samstag empfangen die Mannen von Trainer Tommi Tiilikainen den VCO Berlin. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Keine 24 Stunden später (ab 18 Uhr) treffen die Dürener in der Arena auf die Netzhoppers Solwo Königspark KW.

Die Nachwuchs-Volleyballer aus der Hauptstadt belegen mit einem Sieg den vorletzten Platz, die Brandenburger halten mit zwar vier Siegen den achten Rang fest, haben ihre Erfolge aber nur gegen den VCO und Schlusslicht Solingen bejubeln dürfen.

Die Hinspiele waren eine eindeutige Angelegenheit für die Rheinländer: Beim VCO siegten sie 3:1, bei KW 3:0. Also stehen die Vorzeichen klar auf zwei Siege: „Natürlich müssen wir beide Begegnungen angesichts unseres Anspruchs gewinnen“, sagt denn auch Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich. Allerdings betont der Spielführer des Tabellenvierten auch, dass es keinen Grund gibt, die Kontrahenten zu unterschätzen: „Das haben wir noch mit keinem Team gemacht. Und deshalb werden wir auch an diesem Wochenende mit der gewohnten Intensität in die Begegnungen gehen.“

Die Siege in den Hinspielen fielen den Dürenern leicht. Beim VCO sammeln die jungen deutschen Nationalspieler Bundesligaerfahrung, bei den Netzhoppers profitierten die Volleyballer von der Rur bei all ihrer individuellen und mannschaftlichen Klasse auch von der Tatsache, dass ihrem ehemaligen Trainer Mirko Culic mit Zuspieler Sascha Kaleck (Rückenprobleme) und Diagonalangreifer Filip Gavenda zwei absolute Leistungsträger fehlten.

Bei den Powervolleys lichtet sich das Lazarett. Einzig Annahmespieler und Außenangreifer Ossi Rumpunen fällt weiter aus. Mittelblocker Tim Broshog und Romans Sauss, ebenfalls Annahmespieler und Außenangreifer, können von Trainer Tommi Tiilikainen wieder eingesetzt werden.

„Das Schöne ist doch aber auch, dass wir auch die Spiele gewonnen haben, in denen wir verletzungsbedingt auf den einen oder anderen Aktiven mit vielen Einsatzzeiten verzichten mussten“, sagt Zachrich. Dies zeige doch, führt der Spielführer aus, dass „wir einen ausgeglichenen Kader auf hohem Niveau und nicht einen aus Stammspielern und Ersatzakteuren haben“, meint Zachrich weiter.

Dass keine 24 Stunden zwischen den beiden Partien liegen, stört den dienstältesten Dürener Spieler nicht: „Auch zwischen unseren intensiven Trainingseinheiten liegen manchmal keine 24 Stunden.“ Außerdem verfüge der Trainer ja über einen ausgeglichenen Kader, so dass er mit Sicherheit rotieren werde.

Sechs Punkte

Am Wochenende geht es den Dürenern nicht nur darum, sechs Punkte auf die Habenseite zu bringen, sondern auch als Mannschaft wieder ein Stück weiterzukommen. „Was nützt es, wenn wir 3:0 gewinnen, aber wenn nicht alles funktioniert, was wir uns vorgenommen haben.“ In jeder Begegnung geht es dem Spieler und seinem Trainer bekanntlich auch darum, sich als Team weiter auf dem Weg zum Finale zu entwickeln. Auf jeden Fall sind Zachrich & Co. heiß auf die beiden Begegnungen: „Wir hatten schließlich 14 Tage Pause.“

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