Powervolleys siegen gegen Herrsching: Der Aufschlag ist das Plus

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Im Block zur Stelle für Düren: Georg Klein (l.) und Matthias Pompe. Foto: Jansen

Düren. Einen verdienten 3:0-Heimsieg der SWD Powervolleys sahen 1200 Zuschauer am Samstag in der Arena Kreis Düren. Mit diesem 25:16, 25:22, 25:19-Erfolg über Aufsteiger TSV Herrsching festigten die Gastgeber den dritten Tabellenplatz.

Das große Plus der Hausherren war ihr Aufschlag: Sie verbuchten sieben Asse und blockten nach druckvollen Aufgaben zehn Angriffe des Gegners. Folglich kommentierte Dürens Coach Michael Mücke den Ausgang der Partie mit den Worten: „Unsere Aufschläge waren streckenweise sehr gut.“

Einer, der mit diesem Volleyball-Element am Samstag besonders gut zurecht kam, war Zuspieler Tomas Kocian. Drei der sieben Asse waren Ergebnis seiner Aufschläge. „Wenn wir mit dem Aufschlag Druck gemacht  haben, dann sind wir gezogen. Dann haben wir gezeigt, dass wir auch in Block und Feldabwehr besser waren.“

Im ersten Abschnitt profitierten die Dürener bis zur zweiten technischen Auszeit aber weniger von ihren Stärken als vielmehr von den Schwächen der Gäste um den ehemaligen Dürener Zuspieler Tobias Neumann. Die Spieler vom Ammersee, die ihren Verein als den „geilsten Klub der Welt“ bezeichnen, erlaubten sich gar acht Fehler, so dass Düren 16:11 führen durfte. „Möglicherweise hatten sich die Herrschinger zu viel vorgenommen“, überlegte Michael Mücke. In den beiden anderen Sätzen hätten die Gäste die Anzahl der Fehler ja doch erheblich gesenkt: „Da haben sie locker gespielt.“

Die Dürener besannen sich jedenfalls nach der zweiten technischen Auszeit des ersten Satzes auf ihre Stärken: Kocian schlug zweimal eine Aufgabe als Ass über das Netz, dann schmetterte Außenangreifer Jan-Philipp Marks, später zum besten Spieler der Partie gekürt, zum 24:16 und Mittelblocker Oskar Klingner blockte zum Satzgewinn.

Dass die nächsten Sätze nicht so deutlich wie der erste Abschnitt ausfielen, mag auch daran gelegen haben, dass nach einem Wechsel auf der Position des Diagonalangreifers die Herrschinger besser punkteten: „Der Wechsel hat ihnen gut getan“, befand Mücke.

Die Gastgeber ließen sich aber weder von diesem Spielertausch noch von der Zehn-Minuten-Pause nach dem zweiten Satz irritieren. Mücke und Libero Blair Bann scherzten angesichts des bevorstehenden Sieges bei einer Herrschinger Auszeit. Beim Stand von 21:17 im dritten Satz war ihnen klar: Da brennt nichts mehr.

Vor ungleich schwereren Aufgaben als gegen Mitteldeutschland und Herrsching stehen die Dürener am Mittwoch und Samstag: „Bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen-Bestensee und gegen den TV Rottenburg müssen wir uns schon gewaltig anstrengen“ sagte Kocian. „Wenn wir unter den ersten vier Teams bleiben wollen, dann müssen wir die beiden Teams schlagen. Und das ist unser Ziel“, sprach der Zuspieler.

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