Powervolleys richten den Fokus auf sich

Von: Franz Sistemich
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Höchste Konzentration fordert Kapitän Jaromir Zachrich (14) im Spiel bei Aufsteiger Solingen Volleys. Der Neuling hat erst drei Sätze und keinen Sieg verbuchen können. Foto: Guido Jansen

Düren. Krasser könnte der Unterschied nicht sein: Vergangenen Sonntag mussten sich die SWD Powervolleys mit dem Spitzenreiter auseinandersetzen, am Sonntag mit dem Schlusslicht der Liga.

Für Dürens Kapitän Jaromir Zachrich stellt es motivationstechnisch keinen Unterschied dar, ob er und seine Kollegen bei den Berlin Recycling Volleys oder eben am Sonntag beim Aufsteiger Solingen Volleys antreten, der in sieben Partien nur drei Sätze gewonnen hat und noch auf den ersten Erfolg wartet.

Dürens Spielführer: „Natürlich sind wir klarer Favorit und wir nehmen diese Rolle auch an, aber wir den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.“ Die Erklärung: „Der Fokus liegt einzig und allein auf uns. Wir haben noch einige Baustellen, die wir unbedingt abarbeiten müssen. Und deshalb ist unsere Motivation immer eine sehr hohe“, sagte der Kapitän. Denn: „Ob wir uns in der Abstimmung verbessern müssen oder im erfolgreichen Abschluss von Angriffen: Dies geht nur im Spiel. Und deshalb werden wir auch bei den Solingern mit voller Konzentration in das Spiel gehen“, führte Zachrich weiter aus.

Trotz aller Konzentration hatten sich die Schützlinge von Trainer Tommi Tiilikainen vergangenen Sonntag bei Primus Berlin Recycling Volleys in den beiden ersten Sätzen schwer getan – die gingen deutlich an die Hausherren. Und der Grund für die beiden Verlustsätze gehört zum Katalog an Anforderungen, bei denen sich die Dürener noch verbessern müssen: „Wir haben es in diesen Abschnitten nicht geschafft, aus einer starken Annahme heraus zu punkten“, erklärte Zachrich, der dienstälteste Spieler im Trikot des Volleyball-Bundesligisten von der Rur.

Folglich gilt ab 16 Uhr am Sonntag in der Halle an der Wittkullerstraße auch diesem Punkt höchste Aufmerksamkeit. Denn für den Dürener Spielführer sind die Solinger nach einer „Guck- und Staun-Phase“ in der neuen Umgebung angekommen. Die Solinger selbst sehen bei sich aufsteigende Tendenz, aber selbstverständlich auch den Gast aus Düren als den großen Favoriten an.

Und so kommt es am Sonntag zum ersten Duell im Westen seit doch etwas längerer Zeit: Nicht Bottrop, Moers oder Wuppertal ist der Gegner, sondern Solingen.

Gegen den Aufsteiger, den Dürens ehemaliger Trainer Bernd Werscheck zur Meisterschaft geführt hatte und der von dem Niederländer Arno van Solkema trainiert wird, hatte Düren während der Vorbereitung eine Partie bestritten. Dieses war damals keine Offenbarung. Aber es handelte sich ja nur um einen Test – aber am Sonntag in der Liga fordert Tommi Tiilikainen wieder höchste Konzentration.

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