Powervolleys reaktivieren Davic Meder

Von: sis
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Auf Jaromir Zachrich (rechts) muss Trainer Michael Mücke verzichten, auf Davic Meder (Mitte) kann er wieder zurückgreifen. Foto: Guido Jansen

Düren. Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys hat auf die Verletzung von Jaromir Zachrich reagiert: Davic Meder soll den Ausfall des Spielführers kompensieren. Zachrich hatte sich bekanntlich beim Pokal-Aus in Lüneburg einen Muskelbündelriss in der Wade zugezogen. Möglicherweise fällt der 29-jährige Mittelblocker bis zum Ende der Rückrunde am 21. Februar aus.

Folglich musste Düren handeln. Eine Option war Meder. Der jetzt 22-Jährige spielte bereits eine Saison für den Erstligisten von der Rur. Das war 2012/2013, der ersten Spielzeit von Trainer Michael Mücke nach dessen Rückkehr zu dem Club, den er in Deutschlands Eliteliga etabliert hatte. Nur diese Spielzeit war Meder für Düren aktiv, danach widmete er sich mehr seinem Studium, schloss sich seinem Heimatverein an, dem Oberligisten SC Ransbach-Baumbach.

Dürens zweiter verletzter Spieler ist noch bis zum morgigen Donnerstag krankgeschrieben. Dann könnte Annahmespieler und Außenangreifer Steven Hunt, der an Problemen in der rechten Schulter laboriert, wieder in das Training einsteigen. Allerdings wird er im Heimspiel am Samstag gegen Aufsteiger TSV Herrsching kaum in das Geschehen eingreifen. Trainer Michael Mücke: „Wir müssen innerhalb von sieben Tagen die Meisterschaftsspiele gegen Herrsching, bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen-Bestensee und gegen den TV Rottenburg bestreiten. Da werde ich Steven nicht schon zwei Tage nach seiner Gesundschreibung einsetzen.“

Zumal: Jan Philipp Marks vertrat den Kanadier beim 3:1-Sieg in Spergau zur Zufriedenheit seines Trainers: „Er hat beispielsweise mit den Aufschlägen und auch im Außenangriff sehr gut Druck auf die Spieler des CV Mitteldeutschland ausgeübt“, konstatierte Mücke. Der Coach war natürlich ob des Erfolgs seiner Jungs beim CVM zufrieden: „Man hat zu Beginn des Spiels schon gemerkt, dass unsere Niederlagen in Lüneburg und gegen den VfB Friedrichshafen Spuren hinterlassen hatten. Wir hätten bereits den ersten Satz 25:23 gewinnen müssen, aber dies eben wegen dieser Verunsicherung nicht getan.“

Doch je länger die Partie in Spergau dauerte, umso mehr dominierte Düren den Gastgeber auch wegen der starken Blockarbeit: „Wir haben den Gegner halt gut analysiert“, sagte Mücke und schmunzelte.

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