Powervolleys: Punkt für Punkt und Satz für Satz

Von: Franz Sistemich
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Powervolleys
Trainer Anton Brams und seine Spieler denken in der Partie am Mittwoch beim VfB Friedrichshafen nur von Punkt zu Punkt und Satz zu Satz. Foto: Guido Jansen

Düren. Nur einmal haben die Dürener Volleyballer beim VfB Friedrichshafen gewinnen können. Nach Niederlage auf Niederlage durften sie am 26. Oktober 2014 endlich einmal einen Erfolg am Bodensee bejubeln. 3:2 siegten die Schützlinge des damaligen Trainers Michael Mücke gegen das Team von Coach Stelian Moculescu. Im Tiebreak bewiesen die Rheinländer Nervenstärke: Sie gewannen ihn 15:13.

Nun wäre es nicht schlecht, am Mittwoch ab 20 Uhr dem Coup von Oktober 2014 den nächsten folgen zu lassen. Um 20 Uhr beginnt die Partie in der Messestadt, die für die Dürener von besonderer Bedeutung ist. Die SWD Powervolleys sind wegen des überraschenden Sieges der SVG Lüneburg über den VfB Friedrichshafen auf den fünften Platz abgerutscht. Diesen kann ihnen zwar kein Team mehr nehmen. Doch mit Blick auf die Play-off-Spiele und dem damit verbundenen Heimrecht in der ersten Play-off-Runde wäre es besser, Platz vier nach Abschluss der Hauptrunde zu belegen. Den hat aber die SVG Lüneburg inne. Die Mannschaft von Stefan Hübner, einst ein Dürener Mittelblocker, fordert am Mittwoch die Berlin Recycling Volleys heraus.

Möglicherweise siegen die Hauptstädter in der Heide. Mit einem Erfolg an Deutschlands größtem Binnengewässer könnte Düren Platz vier wieder einnehmen, am Samstag bei den Netzhoppers aus Königs Wüsterhausen Bestensee dann verteidigen.

Doch: Dürens Volleyballer und ihr Trainer denken nicht an die bestmögliche Platzierung nach der Hauptrunde, sie denken Punkt für Punkt, Satz für Satz „in diesem echten Härtetest“ vor Beginn der Runde der besten acht Mannschaften, wie der scheidende Trainer Anton Brams die Partie gegen den VfB bezeichnet.

In den vergangenen 14 Tagen haben die Powervolleys nach Aussage ihres Coaches hart gearbeitet. „Wir haben die freie Zeit genutzt, um an vielen kleinen strategischen Sachen zu arbeiten, um auf den VfB Friedrichshafen vorbereitet zu sein.“ So begann beispielsweise die Videoananalyse des Gegners früher. Und verständlicherweise wurde auch wegen der längeren Pause zwischen der Partie gegen Coburg und der Begegnung am Mittwoch früher begonnen, die Spielweise des VfB im Training zu simulieren.

Waren in der Partie gegen die VSG Coburg/Grub noch mehrere Spieler angeschlagen, so schwächelte in den vergangenen Tagen nur der Coach ein wenig. Doch der hat den grippalen Infekt überstanden und kann am Mittwoch auf den Einsatz gesunder Spieler hoffen: „Für uns geht es darum, nach der hoffentlich überstandenen Grippewelle wieder Fahrt aufzunehmen.“ Punkt für Punkt, Satz für Satz: „Dann schauen wir mal, wie das Spiel VfB Friedrichshafen gegen uns Powervolleys endet“, sagte er.

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