Powervolleys: Pokalrückspiel bei Asul Lyon

Von: Franz Sistemich
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Jubeln wollen die Dürener am heutigen Abend in Lyon: Sie wollen in das Achtelfinale des CEV-Pokals einziehen. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Zum Hinspiel in Düren war Vladimir Nikolov erst gar nicht angereist. Der bulgarische Weltklasseangreifer fehlte nach offiziellen Angaben wegen Schulterproblemen. Ob das Team von Asul Lyon Metropole mit ihm gewonnen hätte? Ohne ihn jedenfalls unterlagen die Franzosen den SWD Powervolleys Düren 0:3.

Die Mannschaft von Trainer Anton Brams hat jedenfalls nun eine gute Ausgangsposition, die nächste Runde im CEV-Pokal zu erreichen. Ab 19 Uhr findet am Mittwochabend das Rückspiel in der Metropole im Südosten Frankreichs statt. „Wir wollen das zu Ende bringen, was wir im Hinspiel angefangen haben“ gab Trainer Anton Brams als Parole aus.

Und sein Spielführer rechnete vor, mit welchen Ergebnissen die Powervolleys das Achtelfinale des europäischen Wettbewerbes erreichen können: „Gewinnen wir, egal mit welchem Ergebnis, sind wir logischerweise weiter. Verlieren wir nur 2:3, haben wir auch das Achtelfinale erreicht“, sagte Zachrich.

Mit anderen Worten: Verlieren die Dürener 0:3 oder 1:3, dann entscheidet ein Tiebreak. Verliert Düren auch diesen, darf es aber trotzdem auf europäischer Ebene weiterspielen, im Challenge-Cup.

Bis auf die verletzten Oskar Klingner und Michael Parkinson kann Trainer Brams auf die übrigen zwölf Spieler zurückgreifen. Die wollen trotz der Niederlagen beim Pokal-Aus in Lüneburg und dem 0:3 bei den Berlin Recycling Volleys mit höchster Konzentration und Biss vom ersten Aufschlag an agieren.

„Wir sind auf unserem Prozess zu einer eingespielten Mannschaft weitergekommen“, sagte der Kapitän und verwies noch einmal darauf, dass Düren beim 0:3 über weite Strecken dem deutschen Vizemeister („Dem aktuell besten deutschen Team.“) Paroli geboten habe.

Wie in der Arena wollen die Powervolleys auch in Frankreich von der ersten Minute an den Druck hochhalten. In Düren hielt Lyon nur im ersten Durchgang mit, musste sich danach dem Druck der Deutschen beugen. Aber in der Kreisstadt fehlten eben auch der Bulgare Vladimir Nikolov. Und am Mittwoch?

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