Powervolleys müssen ohne Testpartie in die Play-offs

Von: Franz Sistemich
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Drei Mittelblocker: Oskar Klingner (links) fällt gegen Rottenburg aus, Georg Klein kann spielen, Jaromir Zachrich ist nach seiner Verletzung wieder zu 95 Prozent fit. Foto: Guido Jansen

Düren. Samstag, 14. März, 19.30 Uhr: An diesem Tag und um diese Uhrzeit wird das erste Play-off-Spiel zwischen den SWD Powervolleys und dem TV Rottenburg angepfiffen. Für die Volleyballer aus der Kreisstadt wird es die erste Partie seit drei Wochen sein.

Denn am vorletzten Wochenende bestritten sie die letzten Spieltage der Hauptrunde. Die Dürener siegten beim VCO Berlin glatt und verloren ebenso deutlich beim Meister BRV Recycling Volleys.

Seit diesem Doppelspieltag haben die Schützlinge von Trainer Michael Mücke kein Spiel mehr bestritten. „Wir haben nur trainieren können“, stellt der Coach trocken fest. Zuerst durften sich die Powervolleys über ein paar freie Tage freuen, dann stand die Athletik im Vordergrund. Seit Anfang dieser Woche befinden sich die Erstligaspieler in der heißen Phase der Vorbereitung auf den Vergleich mit dem Team aus Baden-Württemberg.

Die Rottenburger haben in der für die ersten sechs Mannschaften der Bundesliga spielfreien Zeit Testpartien bestritten. Gegen den TV Ingersoll Bühl behielten sie ihre Spielpraxis bei. Zwischen den beiden Städten liegen knapp 100 Kilometer. „Wollten wir ein Testspiel gegen einen deutschen Erstligisten bestreiten, müssten wir mindestens 360 Kilometer fahren – auch nach Bühl“, stellt Michael Mücke fest.

Die Zeiten, in denen die Dürener praktisch vor der Haustür „Freundschaftsspiele“ gegen Bundesligateams bestreiten konnten, sind passé: Bottrop, Wuppertal, Moers, Mendig – die Vereine sind alle in der Versenkung verschwunden. Zwar konnte Michael Mücke zwei Testspielgegner im westlichen Ausland ausfindig machen, doch fielen beide Partien aus: „Gegen Maaseik beispielsweise mussten wir absagen, weil wir zu viele erkrankte Spieler hatten“, erklärte Mücke an diesem Beispiel, warum Testspiele nicht zustande kamen. Im Übrigen gestaltete sich die Suche nach Gegnern schwierig, weil in den westlichen Ligen die Meisterschaft für die Teams Vorrang hatte.

So konnte Michael Mücke Kapitän Jaromir Zachrich auch nicht einem Härtetest unterziehen; der Mittelblocker wird aber nach seinem Muskelbündelriss in der Wade wieder ans Netz dürfen. Mücke: „Jaromir ist zu 95 Prozent wieder fit“, freut sich der Dürener Trainer. Oskar Klingner, der ebenfalls verletzte Mittelblocker (Bänderrisse) kann gerade mal wieder gehen. Ansonsten sind alle Spieler der Powervolleys einsatzfähig.

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