Powervolleys müssen ihre beste Leistung abrufen

Von: Franz Sistemich
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Eine stabile Annahme wird am heutigen Abend eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden der SWD Powervolleys beim tschechischen Teams Jihostroj Ceske Budejovice sein. Foto: Guido Jansen

Düren. Im Hinspiel fügten die SWD Powervolleys dem tschechischen Tabellenführer Jihostroj Ceske Budejovice die bisher einzige Niederlage in einem nationalen oder europäischen Wettbewerb zu. 3:2 gewann die Mannschaft von Trainer Anton Brams die Achtelfinalpartie im CEV-Pokal.

0:2 lagen die Dürener bereits nach Sätzen zurück. Dann liefen sie zu Hochform auf und spielten die Tschechen schwindelig. Die fanden keine Mittel mehr gegen Dürens Auftritt und gaben den Sieg noch aus der Hand.

Die Rheinländer haben nun Blut geleckt. Nach den beiden Siegen gegen Lyon und dem Erfolg über Budweis wollen sie am Mittwochabend mit dem vierten Europapokalsieg in Folge den Einzug in das Viertelfinale perfekt machen.

Die Hürde ist aber eine hohe, wie der Verlauf des Hinspiels zeigt. Die Ausgangssituation ist die folgende: Gewinnt Düren, sind die Powervolleys weiter. Verlieren sie 2:3, entscheidet der „Golden Set“. Bei einer 0:3- und 1:3-Niederlage sind die Deutschen raus, endet das Europapokalabenteuer nach vier Spielen und nur einer Niederlage.

Klar ist: Die Powervolleys wollen das Ausscheiden vermeiden. Zehn Tage hatten sie Zeit, sich von den Strapazen der englischen Wochen zu erholen, neue Kraft zu tanken und im Training wieder an den Feinheiten zu arbeiten. „Der Focus lag dabei nicht auf dem Spiel gegen Budweis, sondern wir wollten weiter an unseren Stärken feilen“, erklärte Brams.

Bereits am Montag sind die Powervolleys mit dem Bus in das rund 800 Kilometer entfernte Budweis gereist. Zwölf Spieler des 14-köpfigen Kaders traten die Fahrt an. Einzig Oskar Klingner, mit dessen Rückkehr auf das Spielfeld die Dürener im Januar rechnen, und Michael Parkinson blieben an der Rur.

Im Gegensatz zur Bundesliga darf ein Trainer in einem europäischen Wettbewerb nur einen zwölfköpfigen Kader nominieren. Und deshalb erwischte es mit Klingner und Parkinson die SpieBler, die nach Operationen noch nicht trainieren konnten beziehungsweise nach Aufbautraining noch nicht gespielt haben. Die zwölf mitgereisten Spieler sind – Stand Montag – alle fit und natürlich „motiviert für die schwere Aufgabe in Budejovice“, wie Trainer Anton Brams sagte.

Die Motivation alleine wird nicht reichen, wissen die Dürener natürlich. „Wir müssen gegen das ungemein kompakte Team aus Budweis unsere beste Leistung abrufen“, betonte Dürens Trainer. Wie kompakt und stark die Tschechen auftreten, zeigten die Gastgeber eben beim Hinspiel.

Zwei Voraussetzungen

Zwei wichtige Voraussetzungen, in Budweis an die Leistung in den drei Gewinnsätzen im Hinspiel anzuknüpfen, sind ein starker Aufschlag und eine stabile Annahme: „Wir müssen Druck auf sie ausüben, gleichzeitig muss unsere Annahme sicher stehen.“ Welche Startformation Brams auf das Feld schicken wird, wird sich erst am Mittwoch entscheiden. „Ich habe einen auf hohem Niveau ausgeglichenen Kader, praktisch die Qual der Wahl“, sagt der Coach und lacht.

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