Powervolleys möchten Serie brechen

Von: Franz Sistemich
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Im Hinspiel konnten sich die Dürener Blockspieler recken und strecken, wie sie wollten: Der TV Bühl behielt nach drei Sätzen die Oberhand. Und Samstag? Foto: Franz Sistemich

Düren. Ginge es nach der Statistik, könnten sich die Dürener Volleyballer die Reise in den Schwarzwald sparen: Der letzte Sieg gegen den heutigen Gegner liegt lange zurück. 2009 und 2010 gelangen den Dürenern noch unter dem Namen Evivo drei Siege gegen den TV Ingersoll Bühl. Nach diesen 3:0-Erfolgen hagelte es nur noch Niederlagen.

Doch schon einmal haben die SWD Powervolleys Düren in dieser Saison bewiesen, dass sie Statistiken widerlegen können. Düren siegte zum ersten Mal überhaupt am Bodensee und bezwang den VfB Friedrichshafen in fünf Sätzen.

Also könnten die Rheinländer eigentlich frohen Mutes am Freitagnachmittag in den Bus gestiegen sein, um beim TV Bühl ein ähnliches Husarenstück abzuliefern wie vor Wochen beim VfB Friedrichshafen. Alle Spieler waren zur Freude des Trainers fit und brannten darauf, die Niederlage zum Auftakt der Hinrunde im ersten Spiel der Rückrunde vergessen zu machen – wie auch immer.

Die Hausherren haben sich mit einer mehr absolvierten Begegnung als Tabellendritter fünf Punkte von den Gästen auf dem vierten Rang abgesetzt. Eben diesen Platz haben die Powervolleys als Ziel für die Hauptrunde ausgerufen. Deshalb sieht ihr Trainer vor dem möglicherweise vorentscheidenden Spiel um den dritten Platz keinen zusätzlichen Druck auf seinem Team lasten: „Wir wollen Platz 4. Der ist unser Ziel.“ Und deshalb mache er sich keinen Kopf um den dritten Platz, sagte Michael Mücke.

Natürlich wollen er und seine Schützlinge aber auf Sieg spielen. Erwartet wird ein kampfbetontes Spiel, in dem es darauf ankommt, in jeder Phase auf hohem Niveau zu agieren. Sollte diese Konstanz nicht gehalten werden können, sei es wichtig, sagte Mücke weiter, am Ende wieder oben auf zu sein.

Die Bühler konnten sich auf das heutige Meisterschaftsspiel (Anpfiff 20 Uhr) nicht so vorbereiten wie die Gäste auf ihren Gegner. Bühl unterlag am Mittwoch im CEV-Pokal in eigener Halle Toulouse 1:3. Weil die Turner bereits das Hinspiel abgegeben hatten, sind sie gegen die Franzosen im Achtelfinale ausgeschieden: „Sie sind aber durch die Teilnahme am europäischen Wettbewerb stärker geworden“, meinte Michael Mücke. Wie stark, wird sich am Samstag zeigen.

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