Powervolleys: Michael Mücke will Gegner verunsichern

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Und die Hände zur Decke: Dürens Volleyballer müssen auch in der Blockarbeit ganze Arbeit leisten, um gegen die Netzhoppers bestehen zu können. Foto: Franz Sistemich

Düren. Die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen-Bestensee betrachten ihre heutige Aufgabe bei den Powervolleys als eine Art Reifeprüfung. „Wir wollen sehen, ob wir gegen ein solch gutes Team schon mithalten können“, sagte beispielsweise Außenangreifer Arvid Kinder.

Die Schützlinge von Trainer Mirko Culic, einst Coach in Düren, kommen als Neuling an die Rur. Mit zwei Siegen und sechs Punkten sind sie in die Bundesligasaison gestartet. Diese Ausbeute betrachten sie als durchaus gut gelungen.

Nun müssen sie aber zu einem Team, von dem ihr Trainer sagt: „Sie haben sich sehr gut verstärkt, einen starken Kader und sind auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzt. Das wird eine sehr schwere Aufgabe.“

Doch Michael Mücke, der Trainer des Gastgebers, ist nicht gewillt, die Begegnung als eine leichte anzusehen, weil die Kontrahenten aus ihrer Sicht von einer schweren sprechen. Beispielsweise verfügt Mirko Culic mit dem vom Mittelblocker zum Hauptangreifer umgeschulten Paul Sprung über den derzeit erfolgreichsten Punktesammler der Liga. 5,36 Mal pro Satz ist Sprung durchschnittlich erfolgreich. Und Manuel Rieke ist immer noch ein sehr guter Zuspieler.

Deshalb sagt Mücke: „Die sind nicht so schlecht.“ Und erläutert weiter: „Die Netzhoppers verfügen außerdem über eine sehr gute Annahme.“ Weil eben die Spieler, die des Gegners Aufschläge entschärfen sollen, also durchaus die Fähigkeit haben, das Spielgerät millimetergenau in die Hände ihres Zuspielers zu bugsieren, ist die erste Voraussetzung für ein wirkungsvolles Angriffsspiel gegeben. Und dieses Angriffsspiel beherrschen die Ostdeutschen durchaus, wie Michael Mücke festgestellt hat: „Sie agieren sehr variantenreich.“ Deshalb gilt die eherne Volleyballregel: „Wir müssen sie mit unseren Aufschlägen verunsichern, damit sie nicht ihr Spiel verwirklichen können.“

Welche Spieler diese Aufgabe erfüllen müssen, verrät der Coach natürlich nicht. Setzt Mücke auf die Akteure, die am Dienstag mit dem TSV Herrsching einen anderen Aufsteiger in die Schranken wiesen? Oder lässt Mücke angesichts der englischen Wochen eine andere Startformation auf das Spielfeld? Der Trainer hüllt sich in Schweigen und lächelt.

Stand Freitagnachmittag ist, dass Mücke bis auf Dennis Barthel alle Spieler zur Verfügung stehen.

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