Powervolleys: Kapitän Zachrich liebt spannende Spiele

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
14128110.jpg
Über fünf Sätze ging das Hinspiel in der Arena Kreis Düren. Jaromir Zachrich (Nr. 14) und die Powervolleys siegten 3:2 über Bühl.

Düren. Egal ob die SWD Powervolleys morgen beim TV Ingersoll Bühl gewinnen oder verlieren: Der vierte Platz nach dem letzten Spiel der Hauptrunde ist ihnen gewiss.

Der Gastgeber steht dagegen tabellenmäßig noch unter Zugzwang. Im Kampf um den sechsten Platz – Platz fünf ist der SVG Lüneburg nicht mehr zu nehmen – hat Bühl im jüngsten Spiel eine empfindliche Niederlage beim direkten Konkurrenten TSV Herrsching kassiert. 0:3 hieß es am Ammersee.

Zwar erwartet der selbst ernannte „Geilste Club der Welt“ Schlusslicht Solingen Volleys und steht vor der Verteidigung des sechsten Platzes, doch die Hoffnung auf eben diesen Rang haben die Bühler noch nicht aufgegeben. Und so kündigte Libero Bartosz Kaczmarek denn auch direkt nach der Niederlang in Herrsching an: „Wir werden uns für einen Sieg über Düren auf dem Feld zerreißen.“

Das Hinspiel ging 3:2 an die Dürener. Im Tiebreak war Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich der Mann, der im fünften Satz die Weichen auf Sieg stellte. Seine Aufschläge ließen die Annahme der Gäste gehörig wackeln. Die Hausherren sicherten sich nach dem Stand von 5:4 noch zehn Punkte und gestatteten die Bühlern nur noch einen einzigen. Die Messe in der Arena Kreis war nach zwei spannenden Stunden gegessen.

„Wir lieben halt spannende Partien“, sagte Jaromir Zachrich und lachte. „Von mir aus können wir morgen so weiter machen.“ Zumindest kann man davon ausgehen, dass die Partie keine leichte Begegnung wird. „Für Bühl steht extrem viel auf dem Spiel“, weiß Zachrich, um sogleich hinterher zu schieben: „Aber auch für uns: Wir wollen schließlich zeigen, dass wir bereit für die Play-off-Runde sind.“

In den beiden jüngsten Partien waren die Dürener phasenweise von eben einer Play-off-Runden-Form doch etwas entfernt. Das wurmt den Kapitän und seine Mitstreiter gewaltig: „Wir haben deshalb noch härter gearbeitet, vor allem an den Sachen, die uns nicht so gut gegen die Berlin Recycling Volleys und den United Volleys gelungen sind.“ Zachrich sagt, sie hätten sich auf die Spielphilosophie zurückbesonnen, müssten die Energie aus dem Training auf das Spielfeld bringen und vor allem die leichten Fehler abstellen.

Und so betont auch Trainer Tommi Tiilikainen, dass die für den Tabellenplatz unbedeutende Begegnung für die Powervolleys eine eminent wichtige ist: „Wir geben weiter Vollgas. Für uns geht es darum, uns immer besser auf den Höhepunkt der Saison vorzubereiten.“ Vor dieser „Vorbereitungspartie“ steht dem Trainer aus Finnland erstmals in diesem Jahr wieder der komplette Kader zur Verfügung: Ossi Rumpunen trainiert nach zweimonatiger Verletzungspause wieder mit dem Team.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert