Powervolleys haben „realistische Chance auf einen Sieg“

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Dürens Diagonalangreifer Sebastian Gevert freut sich auf die Partie gegen den TV Rottenburg, weil er emotionale Gegner liebt. Foto: Jansen

Düren/Rottenburg. Sebastian Gevert, der Diagonalangreifer der SWD Powervolleys, freut sich auf den Auftakt der Play-off-Runde. Am Samstag empfangen die Rheinländer um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren den TV Rottenburg. In der Hauptrunde siegten im Dürener im Hin- und Rückspiel.

Nun wollen sie mit einem Erfolg im ersten der drei potenziellen Play-off-Rundenspiele den Grundstein zum Einzug in das Halbfinale legen. Doch nicht wegen der beiden Hauptrundensiege freut sich Gevert auf die Partie gegen Rottenburg: „Ich liebe es, gegen emotionale Trainer und Teams zu spielen. Gerade ihnen will ich zeigen, dass ich besser bin.“

Der TV Rottenburg spielt seine achte Saison in der 1. Bundesliga. Zum sechsten Mal qualifizierte sich das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger für die Play-offs der besten acht Mannschaften. Seit der Einführung der Pre-Playoffs 2012/2013 war es das erste Mal, dass Rottenburg dabei die direkte Qualifikation geschafft hat. „Wir blicken auf eine ganz starke Saison zurück, bei der wir am Ende unser Ziel, mindestens Platz 6 zu erreichen, geschafft haben“, erläutert TVR-Manager Daniel Mey die Ausgangslage, „jetzt wollen wir natürlich auch Düren schlagen.“

In den bisherigen fünf Anläufen im Viertelfinale musste der TVR jeweils gegen die absolute deutsche Volleyballelite antreten, drei Mal hieß der Gegner Friedrichshafen, einmal Berlin und einmal Haching. Das beste Ergebnis holten sich die Neckarstädter 2012/2013, als sie in Haching ihren ersten Satzgewinn in einem Viertelfinale feiern durften. „Gegen Düren haben wir nun zum ersten Mal in unserer Historie eine realistische Chance auf einen Sieg, dies macht es dieses Jahr so unheimlich spannend“, fiebert Mey den Spielen gegen seinen Ex-Verein entgegen.

Der TVR hat die vergangenen Wochen genutzt, um sich bestmöglich auf die heiße Phase der Saison vorzubereiten. Gegen den Ligakonkurrenten TV Ingersoll Bühl gab es zwei Trainingswettkämpfe, bei dem beide Mannschaften an ihre Leistungsgrenze gingen. Auch zur Stärkung des Teamgeistes wurde viel unternommen, zuletzt stand eine Runde Bowling auf dem Programm. „Da sind wir alle noch dichter zusammengerückt“, sagt TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger, „mit dieser Stimmung im Team ist noch viel möglich.“

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