Powervolleys freuen sich auf das dritte Halbfinale

Von: Franz Sistemich
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Freuen sich auf das dritte Halbfinalspiel und wollen auch nach dem letzten Ballwechsel jubeln: Dürens Mittelblocker Jaromir Zachrich und Georg Klein. Foto: Franz Sistemich

Düren. Es sagte Mark Lebedew, der Trainer des Deutschen Meisters Berlin Recycling Volleys: „Düren hat uns alles abgefordert. Vor allem mit den mutigen Aufschlägen hat es uns stark unter Druck gesetzt, so dass wir keinen Rhythmus fanden.“ Folglich war der Coach „sehr glücklich“, das Spiel am Sonntag noch 3:2 gewonnen zu haben.

Am Donnerstag nun wollen die Berliner nach den beiden ersten Siegen in der Halbfinalserie nun den Deckel zumachen: „Wir wollen gleich die erste Chance nutzen, in das Finale einzuziehen.“

Ebenso deutlich sagt der Trainer der Dürener SWD Powervolleys, Michael Mücke: „Wir haben uns immer mehr an das Niveau der Berliner gewöhnt und wollen heute erreichen, dass wir am Sonntag unseren Fans das zweite Heimspiel gegen den BRV bieten.“ Der Trainer setzt also auf Sieg, wissend, dass die Partie gegen das drittbeste Team Europas wahrlich kein Spaziergang werden wird.

Am Mittwochvormittag setzte sich der Dürener Tross in Bewegung Richtung Berlin. Mit an Bord im Reisebus: Jaromir Zachrich. Den Kapitän und Mittelblocker hatte es nach dem Fünf-Satz-Spiel ins Bett gezwungen. Er hatte Fieber. So fehlte der dienstälteste Dürener Akteur bei den wenigen Trainingseinheiten. Ostermontag beispielsweise stand eine freiwillige Übungseinheit an. Speziell die Akteure mit geringerer Belastung sollten an dem montäglichen munteren Treiben teilnehmen.

Am Dienstag lautete der Schwerpunkt Annahme. Aufschläge von Christian Dünnes und Sebastian Kühner beispielsweise bereiteten den Hausherren in der Arena Kreis Düren am Sonntag massive Probleme. Es ist zu erwarten, dass die Berliner in gewohnter Umgebung nicht schlechter zum Ballwechsel über das Netz schlagen werden. So begegnet Michael Mücke dieser Berliner Stärke zwar mit Respekt, er sagt aber auch: „Unsere Annahme muss also stabil stehen, uns ist es aber auch gelungen, nach einer schwächeren Annahme zu punkten.“

Dies soll Selbstvertrauen geben. Und auch die Kulisse von vielleicht 5000 gegnerischen Zuschauern soll keinen Schrecken verbreiten: „Gerade vor solch‘ einer Kulisse macht es doch Spaß“, freut sich Mücke.

Spieler stimmen dem Coach zu: „In Berlin zu spielen, ist ein Erlebnis, die machen ein Event aus einem Halbfinale.“, freut sich Georg Klein. Und er sagt auch: „Mal schauen, was möglich ist. Vielleicht schaffen wir ja den zweiten oder dritten Satz.“ „Der dritte Satz wäre ja die logische Schlussfolgerung nach den beiden ersten Partien“, meint Jaromir Zachrich und lacht. Schließlich hätten die herausragenden Dürener Fans das vierte Spiel verdient. Also gilt: „Mal schauen.“

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