Düren - Powervolleys finden auch in schwierigen Situationen Lösungen

Powervolleys finden auch in schwierigen Situationen Lösungen

Von: sis
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Matthias Pompe, der ehemalige Dürener, versucht, den Dreier-Block mit Marvin Prolingheuer, Jaromir Zachrich und Tomi Rumpunen zu überwinden. Foto: Guido Jansen

Düren. Der 3:0-Erfolg lag nur noch vier Punkte entfernt. 2:0 nach Sätzen und 24:21 führten die SWD Powervolleys gegen die SVG Lüneburg. Wer glaubte da nicht an ein schnelles Ende der Partie? Es kam aber anders: Lüneburg wehrte drei Matchbälle ab und zwang Düren in den vierten Abschnitt.

„Da muss man dem Gegner Respekt zollen“, sagte Dürens Coach Tommi Tiilikainen. „Was die gespielt haben, war stark. Aber wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen.“ Düren entschied den vierten Satz und damit das Spiel für sich.

Marvin Prolingheuer nahm, ehe er ernsthaft wurde, den Satzverlust mit Galgenhumor: „Wir haben auf die Uhr und die Zuschauer geschaut. Die haben gestanden und gefeiert. Das war endlich wieder einmal eine echt geile Atmosphäre in der Halle, da haben wir gedacht: Dann spielen wir halt noch einen Satz.“

Doch der Diagonalangreifer wurde sofort auch ernst: „Du hast den Gegner an der Wand. Du kannst das Spiel beenden, machst es aber nicht. Am Samstag ist es aber gut gegangen.“

Vor wenigen Wochen befand sich Düren in einer ähnlichen Situation. Gegen den TSV Herrsching standen die Powervolleys mehr als kurz vor dem Einzug in das Pokalhalbfinale. Doch sie vergeigten die Partie noch. Und so befand Prolingheuer: „Eine solche Phase müssen wir noch deutlich besser zu unseren Gunsten gestalten.“

Aber der Weg Dürens ist ja auch ein Weg des Immer-besser-Werdens. Und so war Tommi Tiilikainen mit der Leistung seiner Formation mehr als zufrieden: „Sie hat alles gegeben und auch in schwierigen Situationen Lösungen gefunden. Da standen zwei Mannschaften auf dem Platz, die ähnlich Volleyball spielen. Das hat riesigen Spaß gemacht. Und ich glaube, auch die Zuschauer haben einen guten Abend gehabt.“

SVG-Trainer Stefan Hübner, der ehemalige Dürener Spieler und Co-Trainer, befand:. „Das war ein sehr enges Meisterschaftsspiel auf sehr hohem Niveau.“ Am Ende habe sich der Gastgeber durchsetzen können, auch weil die Fehlerquote der Powervolleys zum Beispiel im Aufschlag etwas geringer gewesen sei, als die seiner Lüneburger Volleyballer.

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