Powervolleys: Ein Sieg muss unbedingt her

Von: Franz Sistemich
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Steven Hunt (8) und Jaromir Zachrich (14) fehlen den Dürener Powervolleys auch im Meisterschaftsspiel beim CV Mitteldeutschland. Trainer Michael Mücke will dies aber nicht als Ausrede verstanden wissen. Foto: sis

Spergau. Die Ansage ist eindeutig: „Ein Sieg muss her und zwar ohne Kompromisse oder Punktgeschenke für den Gegner.“ Das Zitat stammt nicht vom Trainer oder einem Spieler des Bundesligisten SWD Powervolleys, sondern ist auf der Internetseite des CV Mitteldeutschland zu lesen.

Der CVM und die Powervolleys treffen am heutigen Samstag zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Die beiden ersten Partien – eine in der Meisterschaft, eine im Pokal – entschieden die Rheinländer für sich.

Nun wollen die Mitteldeutschen in eigener Halle Revanche für die beiden 1:3-Niederlagen. Schließlich haben sie sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Trainer Ulf Quell und Spieler streben die Direkt-Qualifikation für die Play-off-Runde an. Aktuell liegt der CVM auf Platz 10, dem vorletzten Rang, mit einem Sieg stünde er auf Platz 8.

Nun ist es nicht so, dass die Spieler von Trainer Michael Mücke Geschenke in Form von einem oder gar drei Punkten zu verteilen haben. Im Gegenteil: Sie stehen unter Druck. Im Kampf um den vierten Platz mischen nicht nur der TV Ingersoll Bühl und der TV Rottenburg kräftig mit, sondern auch Aufsteiger SVG Lüneburg.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner hat sich bisher eindrucksvoll in der Bundesliga behauptet und mit dem Heimsieg über den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys seine Stärke unter Beweis gestellt. Bühl, Rottenburg und Düren spüren den heißen Atem des Verfolgers im Nacken. Punktverluste sollten deshalb möglichst vermieden werden.

Also sagt auch der Trainer der Dürener Volleyballer, Michael Mücke: „Auch wenn uns mit Mittelblocker Jaromir Zachrich und Außenangreifer Steven Hunt zwei Stammspieler fehlen, gilt: Es gibt keine Ausrede. Schließlich ist jedes Rückrundenspiel ein Endspiel um den vierten Tabellenplatz.“

In der vergangenen Saison deklarierte Mücke Meisterschaftspartien der Rückrunde zu Finalbegegnungen um den fünften Rang. Aber die Dürener haben sich ein höheres Ziel gesetzt und müssen nun punkten.

Gewiss haben die Rheinländer die Mitteldeutschen zweimal 3:1 besiegt, doch zumindest in einem Satz taten sich die Volleyballer von der Rur schwer: Im vierten Satz des Pokalspiels lagen die Dürener in der Arena bereits schier aussichtslos mit 5:16 zurück. Erst mit einer eigentlich unfassbaren Energieleistung bogen sie den Satz noch um und sicherten sich den Abschnitt mit 31:29.

Es zeigte sich in diesem dramatischen Abschnitt: Die Powervolleys dürfen keine Sekunde glauben, eine Partie ohne volle Konzentration und ohne hundertprozentigem Einsatz gewinnen zu können. Dürens Mittelblocker Georg Klein ist sich jedenfalls sicher, dass die Partie beim CV Mitteldeutschland zwar die erwartet schwere werden wird, dass aber die Dürener mit einem Erfolg an die Rur zurückkehren werden: „Der Sieg über den Tabellenletzten muss einfach her. Deshalb müssen wir auf hohem Niveau agieren.“

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