Powervolleys dürfen nicht schwächeln

Von: Franz Sistemich
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„Seid umschlungen, Kameraden“: Im Kampf um den vierten Platz müssen Matthias Pompe (links) und die SWD Powervolleys am Mittwochabend auf jeden Fall gewinnen. Foto: Guido Jansen

Düren. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde steht am Mittwoch an. Drei Partien müssen die SWD-Powervolleys noch bis zum Beginn der Play-off-Runde bestreiten – zwei von ihnen in der Fremde. Die Gegner heißen in der Reihenfolge des Kräftemessens VSG Coburg/Grub, VfB Friedrichshafen und Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee. Es dürften keine einfachen Partie für die Dürener werden.

Die Coburger, am Mittwoch ab 18.30 Uhr in der Arena Kreis Düren der erste Gegner, waren im Hinspiel ein starker Gegner und könnten rein noch auf den letzten Platz zurückfallen- zumal sie noch beim aktuellen Schlusslicht TV Rottenburg antreten müssen. Über die Siegchancen beim VfB Friedrichshafen braucht man nicht lange zu diskutieren: Erst einmal haben die Dürener am Bodensee gewonnen. Und dann müssen die Schützlinge von Trainer Anton Brams noch bei den Netzhoppers antreten. Die Spieler des ehemaligen Dürens Trainers Mirko Culic benötigen im Kampf gegen den Abstieg auch noch jeden Punkt.

Jeden Punkt benötigen aber auch die Hausherren; denn nach dem Heimsieg der SVG Lüneburg über den Deutschen Meister Friedrichshafen ist der vierte Hauptrundenplatz, den die Dürener aktuell noch belegen, in höchster Gefahr: Lüneburg hat ein Spiel weniger ausgetragen und kann mit einem Sieg Düren eben überflügeln.

Folglich gilt für Mittwochabend: Ein Sieg muss her.

„Unser Anspruch ist es, gegen Teams wie Coburg und Netzhoppers zu gewinnen“,sagt denn auch Routinier Matthias Pompe, der sich von dem Sieg des Teams aus der Lüneburger Heide über Friedrichshafen nicht unter Druck setzen lässt: „Das ist halt passiert. Lüneburg hat das eben gut gemacht.“ Für Düren gelte es, nach der Niederlage in Rottenburg und gegen Aufsteiger United Volleys RheinMain wieder die eigenen konstant hohe Leistung abzurufen.

„Bei den beiden jüngsten Niederlagen haben wir in der Tat nicht so dolle gespielt“, sagte Pompe. Die Niederlage gegen die Frankfurter beispielsweise sei aber verarbeitet worden. Das Team setzte sich ohne Trainer zusammen. Der Coach führte auch Einzelgespräche. Und deshalb sagen Spieler und Coach: „Die Niederlage ist vergessen.“

Geschwächte Akteure

Und alle Spieler der SWD Powervolleys wieder gesund: Auch wenn Matthias Pompe die Niederlage gegen den Aufsteiger aus dem Rhein-Main-Gebiet nicht an dem Virus, der die Dürener Mannschaft heimgesucht hatte, festmachen will: Trainer Brams musste geschwächte Akteure auf das Feld schicken.

Beim Hinspiel in Coburg sprang für die Dürener ein 3:2-Sieg heraus. Immer dann, wenn die Rheinländer nachließen, nutzten die Coburger die Schwächephase aus. Deshalb sagt Matthias Pompe: „Die spielen gekonnt ihren Stiefel runter und nutzen dann ein Nachlassen des Gegners aus. Also gilt für und: Wir müssen konstant auf hohem Niveau spielen, wieder zu unserer guten Form aus den Monaten November und Dezember zurückfinden.“ Coach Anton Brams warnt zusätzlich davor, die Gäste zu unterschätzen: „Auch für die geht es um Alles oder Nichts.“

Die Qual der Wahl

Welche Spieler ihre Berücksichtigung in der Startformation finden, verrät der Trainer nicht. Die Eindrücke aus den letzten Übungseinheiten will er auf sich wirken lassen. Die Qual der Wahl hat er denn ja auch angesichts von 14 gesunden Akteuren.

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