Powervolleys Düren: Jay Blankenau wechselt nach Maaseik

Von: sis
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Verlässt Düren und wechselt nach Maaseik: Spielmacher Jay Blankenau. Foto: powervolleys

Düren. Es ist die Zeit des Kommens, Gehens und des Bleibens. Beispielsweise beim Bundesligisten SWD Powervolleys Düren. Den Trainer hätten die Verantwortlichen nach seinem Premierenjahr gerne behalten, hatten den Vertrag mit Tommi Tiilikainen um zwei Jahre verlängert.

Doch dann flatterte dem Finnen ein Angebot aus Japan auf den Tisch. Die Verlockung, dem Ruf aus dem Fernen Osten zu folgen, war zu groß. Tiilikainen und der Verein einigten sich darauf, den Vertrag aufzulösen. Die Powervolleys fanden in Stefan Valter, dem bisherigen Co-Trainer, den Nachfolger.

Zu seinen Aufgaben gehört es, mit dem Sportlichen Leiter Goswin Caro und Gesellschafter Erich Bernd Peterhoff den Kader für die Saison 17/18 zusammenzustellen. Gefunden werden muss beispielsweise ein Nachfolger von Zuspieler Jay Blankenau. Der Kanadier schließt sich nach nur einem Jahr dem belgischen Spitzenclub Noliko Maaseik an. „Mit seiner Spielweise hat er halt das Interesse bei anderen Clubs geweckt. Wir hätten ihn natürlich gerne behalten“, sagte Caro.

Der Zuspieler scheint mit einem weinenden Auge an die Maas zu wechseln: „Wir hatten eine großartige Gruppe, in der jeder hart an sich und für den anderen gearbeitet hat“, sagte Blankenau, der sich auch bei den Fans und den Menschen, die im Hintergrund gearbeitet haben, sowie beim Trainer bedankte: „Dieses Jahr in Düren war ein besonderes Jahr, das ich nicht vergessen werde.“

Gefunden werden müssen aber auch mindestens zwei Außenangreifer: Tomi Rumpunen zieht es mit Frau und Kind nach Frankreich. Und Dennis Barthel, das Dürener Eigengewächs, beendet seine aktive Laufbahn als Spitzenvolleyballer. Aktuell besteht der Kader des dreifachen deutschen Vizemeisters aus vier Spielern: aus den Mittelblockern Michael Andrei, Tim Broshog und Jaromir Zachrich sowie Außenangreifer Romans Sauss. Wo Dürens vierter Mann auf dieser Position – Tomis Bruder Ossi Rumpunen – in der kommenden Spielzeit angreift und annimmt, ist noch offen.

Fragezeichen stehen auch noch hinter Zuspieler Jani Sippola, den Diagonalangreifern Marvin Prolingheuer und Rudy Verhoeff sowie Libero Blair Bann. Die Powervolleys-Verantwortlichen hoffen, dass sich Bann in diesen Tagen positiv zu einer weiteren Saison in Düren äußert. Marvin Prolingheuer hat an einer „Casting-Show“ in Südkorea teilgenommen.

35 Volleyballer – unter anderem aus Frankreich, Polen und Russland – strebten nach einem der begehrten sieben Plätze für Ausländer in Korea. Die Konkurrenz war für Prolingheuer zu stark, jetzt verhandeln der Diagonalangreifer und die Powervolleys. Die Zukunft von Verhoeff dürfte dagegen nicht in Düren liegen, auch weil seine Partnerin ebenfalls eine Spitzenvolleyballerin ist und das Paar Vereine in Städten sucht, die näher zusammenliegen.

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