Powervolleys: Die Spieler sind jetzt einfach platt

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Auszeit in der Arena: Der verletzte Kapitän Jaromir Zachrich und Trainer Michael Mücke geben den Spielern Tipps. Foto: Guido Jansen
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Zu hoch für die Coburger Blocker steigt Dürens Annahmespieler Matthias Pompe. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Mit einem glatten 3:0 haben die SWD Powervolleys nicht ihr letztes Heimspiel der Hauptrunde gewonnen. Gast VSG Coburg/Grub entschied Mittwochabend den zweiten Satz 27:25 für sich, obwohl die Hausherren schon 17:11 geführt hatten.

Die 900 Fans in der Arena Kreis Düren rieben sich verwundert die Augen, als die Coburger die Schwächephase der Gastgeber zum Satzgewinn nutzten.

Dürens Trainer und Spieler wunderten sich dagegen nicht über den Verlust dieses Abschnitts: „Wir sind einfach platt“, sagten Michael Mücke und beispielsweise Außenangreifer Matthias Pompe. Der Routinier erinnerte an die englischen Wochen und an die Tatsache, dass wegen der Verletzungen von Kapitän Jaromir Zachrich und von Steven Hunt, dessen Vertrag ja aufgelöst worden ist, praktisch immer dieselben sechs Spieler aktiv waren: „Da ist es klar, dass du nicht immer ein Feuerwerk wie gegen Rottenburg abbrennen kannst“, sagte Pompe. Vielleicht, stellte der Routinier die Frage in den Raum, habe sein Team dennoch versuchen sollen, mit mehr Emotionen auch in diesem Abschnitt zu agieren: „Allerdings sind wir in der Tat froh, dass wir jetzt mal Pause haben.“

Im Training ist jetzt Regeneration angesagt, dann steht Athletik auf dem Programm: „Das kommt während der englischen Wochen einfach zu kurz“, stellte Michael Mücke fest. Damit aber das Team bis zum Doppelspieltag am 20./21. Februar beim VCO Berlin und den Berlin Recyling Volleys nicht allzu sehr aus dem Spielrhythmus gerät, möchte der Coach Testspiele bestreiten.

Die würden wie die beiden letzten Partien der Hauptrunde auch ohne Zaromir Zachrich stattfinden. Nach seinem Muskelbündelriss in der Wade kann der Kapitän zwar wieder gehen und auch laufen, ohne Schmerzen zu verspüren, aber die Dürener wollen kein Risiko eingehen. Michael Mücke: „Wir müssen den richtigen Zeitpunkt abwarten.“ Die Play-off-Runde Mitte März, hofft Mücke, wäre der richtige Zeitpunkt.

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