Düren - Powervolleys: Der nächste Schritt nach Halle/Westfalen

Powervolleys: Der nächste Schritt nach Halle/Westfalen

Von: Franz Sistemich
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Der Block der Powervolleys ist am Mittwoch im Viertelfinale des Pokalwettbewerbes gegen den CV Mitteldeutschland gefordert. Foto: Guido Jansen

Düren. Noch eine Partie, dann stehen die Volleyballer des Bundesligisten Powervolleys Düren im Halbfinale des Deutschen Volleyball-Pokals. Oder auch nicht. „Nicht nur im Fußball hat dieser Wettbewerb seine eigenen Gesetze, auch in unserer Sportart gibt es immer wieder Überraschungen“, sagt Dürens Coach Michael Mücke.

Das Team von der Rur dient als bestes Beispiel, warf es doch vor wenigen Jahr den VfB Friedrichshafen aus dem Wettbewerb. Am kommenden Mittwoch findet nun ab 20 Uhr das Pokalheimspiel der Rheinländer gegen den CV Mitteldeutschland statt.

Die beiden Teams trafen Ende Oktober schon einmal aufeinander. In der Arena besiegten die Dürener die Mitteldeutschen in einem teilweise von viel Kampf und Krampf geprägten Spiel 3:1. Drei wichtige Punkte im Wettstreit um den direkten Einzug in die Play-off-Runde fuhren die Dürener ein. Am Mittwoch geht es nicht um Punkte, sondern schlicht und einfach um Weiterkommen oder Ausscheiden.

Dürens Generalprobe für dieses wichtige Saisonspiel fiel praktisch aus. Gegner Dresden meldete Donnerstag vergangener Woche Insolvenz an, traf Samstag in der Arena nur mit sechs Aktiven, ein von denen einer im Krankenhaus noch krank geschrieben wurde. Die Partie gegen das Schlusslicht der Liga fiel folglich aus. Düren siegte kampflos 3:0.

Gespielt wurde bekanntlich trotzdem. Die zwölf Dürener Volleyballer bildeten zwei Teams und begeisterten die treuen Zuschauer mit zwei Sätzen.

„Die Partie war schon ganz in Ordnung. Wir haben eine Stunde gespielt. Einen dritten Satz wollte ich die Jungs doch nicht mehr absolvieren lassen. Sie wären möglicherweise über Gebühr belastet worden“, meinte Michael Mücke angesichts des bevorstehenden Pokalspiels.

Das nehmen die Hausherren sehr ernst, auch wenn die Gäste nach der Niederlage gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen-Bestensee einen kleinen Knacks bekommen zu haben scheinen. „Die wollen genau so wie wir ins Endspiel nach Halle“, sagt der Dürener Coach.

Mücke kann auf jeden seiner Spieler zurückgreifen. Die Fußverletzung von Annahmespieler Jan-Philipp Marks ist Schnee von gestern, und auch die Halsschmerzen von Mittelblocker Georg Klein sind praktisch überwunden.

So kann der Trainer der Powervolleys aus dem Vollen schöpfen, folglich die breite Qualität des Kaders nutzen, wenn es mal nicht so richtig rund laufen sollte.

Um den nächsten Schritt ins Pokalfinale zu machen, setzt Mücke nicht nur auf die Stärke des Dürener Aufschlages, sondern auch auf eine herzhaft zupackende Block- und Feldabwehr der Hausherren: „Die Mitteldeutschen haben zwar keine Künstler als Zuspieler, aber diese können doch ein sehr variables Angriffsspiel aufziehen. Das gilt es abzuwehren“, sagt Michael Mücke.

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