Powervolleys: Der Meister kommt als großer Favorit

Von: Franz Sistemich
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Wenn Düren auf Berlin trifft, erleben die Fans in der Regel packende Duelle: Hier prüft Sebastian Gevert den Block der Gäste. Foto: Sistemich

Düren. Der Meister reist mit einer Niederlage im Gepäck an die Rur: 0:3 unterlagen die Berlin Recycling Volleys im Viertelfinale des Volleyball-Pokals dem VfB Friedrichshafen. Die SWD Powervolleys Düren dagegen haben die Runde der letzten vier Teams erreicht.

Beim 3:1 über den CV Mitteldeutschland mussten sie aber zittern, ehe sie mit einem wahren Kraftakt das Halbfinalspiel beim Sieger der Partie SV Fellbach gegen SVG Lüneburg erzwangen. Diesen positiven Schub wollen die Dürener am Sonntag ab 17 Uhr mit in das vorletzte Meisterschaftsspiel des Jahres nehmen. Düren gegen Berlin – diese Partien boten in der Vergangenheit immer wieder packenden Volleyball. Und nicht immer traten die Hauptstädter die Rückreise an die Spree als Sieger an. „Die Beziehung von Berlin zu Düren ist schon eine sehr spezielle“, sagt Michael Mücke, der Coach der Powervolleys, und schmunzelt.

Der Trainer sagt aber auch: „Die Berlin Recycling Volleys haben eine Mannschaft, die die Endrunde der Champions League ausrichten und nach Möglichkeit gewinnen will. Deshalb gehen wir in die morgige Partie als großer Außenseiter.“

Mückes Sportlicher Leiter Goswin Caro nennt einige der Berliner Vorzüge: Auf jeder Position sei der Gast doppelt mit international erfahrenen Spielern besetzt. „Zwei starke Liberos, zwei Zuspieler, die Nationalspieler sind. Außerdem verfügen die Berliner, bei denen unsere früheren Spieler Christian Dünnes und Sebastian Kühner aktiv sind, in der Bundesliga über das größte Potenzial im Angriff.“

Diesen Angriff dürfen die Dürener also am Sonntag nicht wirbeln lassen. „Wir müssen unsere Aufschläge treffen“, fordert deshalb der Sportliche Leiter und fügt hinzu: „Andererseits müssen wir darauf achten, dass Berlin uns nicht mit seinen Aufschlägen ins Wanken bringt.“

Ins Wanken geriet bei den Hausherren die Stabilität beispielsweise in der Pokalpartie gegen die Mitteldeutschen, vor allem im vierten Abschnitt. Für Trainer Michael Mücke kein Grund zur Sorge: „Das passiert im Volleyball schon mal.“ Die Sportart sei halt technisch die anspruchsvollste aller Sportarten und da könne es bei den erlaubten drei Ballkontakten schon mal zu einer schwächeren Phase kommen. Das passiere auch Spitzenteams wie Berlin und Friedrichshafen. „Wichtig ist, dass du dich wieder fängst und den positiven Schub mitnimmst.“ Siehe oben.

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