Powervolleys: Der Charaktertest nach der Niederlage

Von: Franz Sistemich.
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Gesprächsbedarf werden Trainer Anton Brams und seine Spieler nach der deutlichen 0:3-Niederlage in Lüneburg und vor dem Sonntagspiel gegen Bühl haben. Foto: Jansen

Düren. Die Rückfahrt aus Lüneburg war keine erfreuliche Angelegenheit für die SWD Powervolleys. Der schwere Gang nach Lüneburg endete zum einen mit einer happigen Niederlage, die auf das Gemüt drückte, zum anderen verhinderte ein Schwertransporter die schnellere Rückfahrt über die Autobahn.

So kamen Dürens Erstligaspieler und ihr Coach ersten gegen sechs Uhr in der Heimat an.

Schlaf im eigenen Bett mussten sie nun finden nach dem 0:3 bei der SVG und den deutlichen Satzverlusten 20:25, 20:25, 17:25.

Der junge Trainer Anton Brams stellte am Donnerstagmittag sachlich fest: „Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden, zu keiner Phase des Spiels.“ Die Mannschaft ging irgendwie gehemmt in die Partie beim Team von Stefan Hübner und legte diese Anspannung auch über die komplette Distanz nicht ab.

Dieser Aspekt führte dazu, dass die Spieler in allen Volleyball-Elementen die Dürener zögerlich agierten. Eine Folge: Der Versuch, angesichts der niedrigen Hallenhöhe die Annahmen nicht an die Decke springen zu lassen, führte dazu, dass eben dieses Element wenig effektiv war. Weil darüber hinaus die Aufschläge der Hausherren im Gegensatz zu denen der Gäste auch von besonderer Güte waren, besaßen die Dürener kaum Chancen, der Partie noch eine Wende zu geben.

Während auf Lüneburger Seite beispielsweise Außengreifer Rene Bahlburg auch bei langen Ballwechseln Dürens Block und Feldabwehr immer wieder düpierte, fanden Dürens Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer und Sebastian Gevert nicht ins Spiel. Das lag auch daran, dass wegen der schwächelnden Annahme die beiden Zuspieler ihre Angreifer nicht optimal in Szene setzen konnten. Folglich hatte die Lüneburg zu häufig die Möglichkeit, gut zu verteidigen und mutig und effektiv anzugreifen.

Zeit, die Wunden zu lecken, haben die Dürener nicht. Am Sonntag tritt der TV Ingersoll Bühl in der Arena Kreis Düren an (Anpfiff ist um 18 Uhr). Die Forderung von Trainer Anton Brams lautet: „Wir müssen zeigen, dass wir in der Lage sind, aus der Niederlage die richtigen Schlüsse zu ziehen und als Team daran arbeiten, am Sonntag wieder stark aufzutreten.“ Das wird auch nötig sein, verfügen die Bühler doch über einen starken Block, über den fast 50 Prozent aller Angriffe laufen. Deshalb gilt auch: Dürens Aufschläge müssen wieder von einer gewissen Klasse sein.

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