Düren - Powervolleys demonstrieren neues Selbstvertrauen

Powervolleys demonstrieren neues Selbstvertrauen

Von: Franz Sistemich
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So sehen Sieger aus: Sebastian Gevert, Tomas Kocian, Matthias Pompe und Osker Klingner feiern mit dem 3:0 über den TV Rottenburg den vierten Sieg in Folge. Foto: Franz Sistemich

Düren. „Das eine oder andere Spiel sollten wir doch wohl noch gewinnen“, sagte Stefan Kriebs und schmunzelte. Soeben hatten die SWD Powervolleys bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen eindrucksvoll gewonnen.

Mit dem 3:0 distanzierten sie einen Konkurrenten um die besten Play-off-Runden-Plätze hinter dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys. Und Kriebs, eines der treuesten Mitglieder des „Moskito“-Fanclubs, schmunzelte bei seinem Satz angesichts der bevorstehenden Begegnung. Kriebs hatte die Partie in der Arena Kreis Düren gegen den TV Rottenburg im Blick. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg gehört zu den Teams, gegen die Siege am schönsten sind.

Am Samstag durfte einer dieser Erfolge gefeiert werden. 3:0 fegten die Hausherren den Gast aus der Arena. Und Hallensprecher Helmut Schmitz war so begeistert, dass er per Mikrofon die Jubelgesänge der Moskitos bei den letzten Ballwechseln mit seinem „Oh, wie ist das schön“ übertönte.

Besonders bitter dürfte die Niederlage frühere Dürener getroffen haben, die nun in Diensten des TV Rottenburg stehen. Daniel Mey beispielsweise. Der TVR-Manager sagte: „Düren war in allen Belangen überlegen. Vor dem Spiel waren sich beide Seiten einig, dass es ein enges Spiel werden werden würde. Dem war leider nicht so.“ Düren, fuhr Mey fort, sei an jedem Ball dran gewesen, habe stark in Block und Feldabwehr agiert, während die Gäste im Angriff zu schwach gewesen seien, wie Rottenburgs Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger konstatierte.

Nur zu Beginn des dritten Satzes schien die Dominanz der Hausherren in Gefahr zu geraten. Rottenburg legte los wie die Feuerwehr und ging in Führung. Doch Dürens Außenangreifer Jan-Philipp Marks demonstrierte Aufschlag-Stärke mit Folgen : „Das war die Initialzündung. Seine Mitspieler nahmen diesen Impuls auf, glaubten wieder an ihre Stärken, drehten mit dem Selbstvertrauen, das sie mit drei siegreichen Spiele in Folge erworben hatten, den Satz“, sagte Powervolleys-Coach Michael Mücke. Und so fuhr Düren einen der schönsten Siege der laufenden Saison ein.

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