Powervolleys: Brams will Rottenburgs Emotionalität ersticken

Von: Franz Sistemich
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Nach der Kür im Europapokalspiel steht für die Powervolleys nun der Bundesliga-Alltag an: Heute spielt das Team um Coach Anton Brams in Düren gegen Rottenburg. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Lyon war das Sahnehäubchen, Rottenburg ist der Bundesliga-Alltag. Nach ihrem Einzug in das Achtelfinale des CEV-Pokals mit den beiden Erfolgen über das Team aus dem Südosten Frankreichs stehen Spieler und Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys vor einer Aufgabe, die unter der Prämisse steht: „Gegen den TV Rottenburg muss man gewinnen.“ So sieht es Anton Brams, der Coach.

Gegen Lyon mit seinen Starspielern war ein Erfolg in Frankreich nicht unbedingt zu erwarten, gegen den TVR, der auch wegen seiner Verletzten-Misere einen schlechten Saisonstart hinlegte, erwartet jeder einen Erfolg.

„Wir haben gegen Lyon unser bestes Saisonspiel gezeigt. Jetzt müssen wir versuchen, diese Leistung zu bestätigen“, sagt Brams. Die Frage ist: Kann Düren dieses hohe Niveau wieder abrufen?

Eine Herausforderung

„Die Partie gegen Rottenburg wird auch eine Sache des Kopfes sein“, ist sich Brams sicher. Innerhalb von drei Tagen von den Höhen des Europapokals in die Niederungen der Bundesliga: Diese Umstellung könnte auch vor dem Hintergrund des Fünf-Punkte-Saisonstarts der Rottenburger eine Herausforderung sein.

Hinzukommt: Der Kopf muss den Spielern körperlich helfen. „Die Reise nach Lyon und zurück war schon anstrengend. Hinzukommt, dass wir vier Auswärtsspiele in Folge bestreiten mussten“, sagt Brams. Deshalb muss der Kopf vom ersten Aufschlag an dem Körper signalisieren, dass er 120 Prozent geben muss, um nach Möglichkeit das Spiel 3:0 in mehr oder weniger glatten Sätzen zu gewinnen: „Es wäre gut, wenn wir auf diese Weise Kraft sparen könnten“, schlussfolgert Brams weiter.

Ein starker Beginn in die Partie wäre auch aus folgendem Grund wichtig: Team und Trainer des TVR gelten als die emotionalste Einheit in der Bundesliga. Deshalb wollen die Powervolleys alles daran setzen, diese Emotionalität bereits im Keim zu ersticken.

Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Arena angepfiffen.

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