Powervolleys beim TSV Herrsching: „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben“

Von: kin
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Wenn die Powervolleys am Samstag beim TSV Herrsching antreten, erwartet Trainer Tommi Tiilikainen ein „packendes Duell“. Foto: jan

Düren/Herrsching. „Wir können besser spielen als am Mittwoch gegen Solingen. Das müssen wir zeigen, wenn wir gewinnen möchten.“ Mittelblocker Michael Andrei zeigt sich kämpferisch. Der Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren tritt am Samstag in einem Schlüsselspiel in Bayern an. Dort trifft Düren als Tabellenvierter auf den Sechsten TSV Herrsching.

Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr. Für beide Teams ist die Partie wichtig, beide Mannschaften stehen auf Tabellenplätzen, für die es sich zu kämpfen lohnt. Platz sechs ist der letzte Rang, der die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeutet, ohne den Umweg über die Vor-Qualifikation. Dürens derzeit vierter Platz bedeutet im Viertelfinale in einem möglichen Entscheidungsspiel gegen den Tabellenfünften Heimrecht.

„Drei Spiele in einer Woche sind schon anstrengend“, sagt Michael Andrei. „Aber ich denke schon, dass unsere Mannschaft die Partien gegen Rottenburg und Solingen gut weggesteckt hat.“

Vor der Partie gegen den Tabellenletzten aus Solingen hatte sich seine Mannschaft viel vorgenommen. „Leider hat nicht alles funktioniert, was wir umsetzen wollten. Trotzdem haben wir während des Spiels nie wirklich die Kontrolle verloren.“ In Herrsching erwartet Andrei und seine Kollegen eine hitzige Atmosphäre. Die Halle ist sehr klein, in der Regel kommen sehr viele Fans, um ihr Team zu unterstützen. Michael Andrei: „Herrsching wird heiß darauf sein, das Spiel zu gewinnen. Aber wir sind es auch. Wir wollen unbedingt den Abstand zum Tabellenfünften aus Lüneburg halten.“

Der Trainer der Powervolleys, Tommi Tiilikainen, bleibt seinem Kurs treu: Seine Gedanken gelten dem nächsten Spiel, dem nächsten Satz, dem nächsten Punkt. „Das Spiel wird völlig anders als die Partie am Mittwoch“, sagt der 29-Jährige. „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, besonders die Aufschläge müssen sitzen.“ Herrsching sei ein spielerisch und kämpferisch sehr starkes Team. „Ich erwarte ein packendes Duell“, sagt Tiilikainen.

Deswegen sei die Partie auch die richtige Vorbereitung auf die anspruchsvollen Aufgaben, die vor seiner Mannschaft liegen. Denn der Rest der Rückrunde ist geprägt von Auswärtsspielen gegen unmittelbare Konkurrenten, Herrsching ist der Auftakt. Außerdem können die Powervolleys mit einem Sieg für relativ klare Verhältnisse sorgen. Gewinnt Düren, dann dürfte Platz sechs – also das vor der Saison ausgegebene Mindestziel – schon frühzeitig so gut wie sicher sein.

Aber bis zu einem Sieg liegen wenigsten drei intensive Sätze vor der Mannschaft. Zweimal standen sich beide Teams in dieser Saison gegenüber, in der Meisterschaft behielt Düren recht deutlich die Oberhand, im Pokal aber musste die Mannschaft die bisher wohl schmerzhafteste Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

Welche Spieler Tommi Tiilikainen zur Verfügung stehen, ist weiter ungewiss. Ossi Rumpunen fällt wenigstens noch einen Monat nach seiner Knie-Operation aus, Romans Sauss und Tim Broshog machen Fortschritte mit ihren muskulären Problemen. Ob sie eingesetzt werden können, ist weiter sehr fraglich. „Wir hoffen“, sagt Tiilikainen, „dass die beiden bei den nächsten Heimspielen Anfang Februar eingesetzt werden können.“

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