Powervolleys: 2800 Kilometer, zehn Tage, drei Spiele

Von: Franz Sistemich
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Düren. Von Düren nach Lüneburg am Dienstag dieser Woche. Donnerstag von der Stadt auf der Heide direkt nach Berlin. Von der deutschen Hauptstadt am Sonntag wieder zurück an die Rur. Die SWD Powervolleys reisen in diesen Tagen durch die Republik.

Ungefähr 1400 Kilometer im Bus, um in der Heidestadt Lüneburg ein Pokalspiel und an der Spree eine Meisterschaftsbegegnung bei den Berlin Recycling Volleys zu bestreiten.

Kommenden Dienstag steigen sie um: vom Bus in den Zug. Denn nach zwei Tagen in Düren reisen Spieler, Trainer und der medizinische Stab Dienstag nach Lyon. In der französischen Metropole steht am Mittwoch das Rückspiel im CEV-Pokal an – die dritte Partie innerhalb einer Woche. Das eigene Bett sehen die Powervolleys zur Zeit selten.

Ein derartiger sportlicher Tripp durch den Norden und Osten Deutschlands und in den Südosten Frankreichs innerhalb von zehn Tagen will organisiert sein. Erfahrung aus vielen Jahren Bundesliga besitzen die Powervolleys.

Sobald der Spielplan feststeht, geben die Mitarbeiter der Geschäftsstelle den Plan an die DKB. Und die weiß dann: Einen Tag vor dem Auswärtsspiel steht die Anreise an, nach der Partie wird sofort zurückgefahren. Mannschaftsbetreuer Helmut Schmitz: „Nur die Uhrzeit wird dann mit dem Trainer noch festgelegt.“

Bei der Hotelbuchung ist den Powervolleys auch wichtig, dass das späte Auschecken am Spieltag problemlos möglich ist: „Die Spieler können nicht stundenlang vor einer Partie durch die Stadt laufen“, sagt der Mannschaftsbetreuer.

Komplizierter wird es , wenn im dicht gedrängten Bundesliga-Terminkalender eine Reise zu einem CEV-Spiel in Lyon ansteht. Und die Berliner die Meisterschaftspartie gegen die Powervolleys wegen ihrer internationalen Verpflichtungen einen Tag vorziehen wollen.

Helmut Schmitz: „Aber auch das war kein Problem, schließlich verfügen wir über gute Beziehungen zu den Berlinern. Die haben uns auch extra eine Trainingshalle zur Verfügung gestellt, weil wir wegen ihres Wunsches von Lüneburg in die Hauptstadt reisen wollten.“

Flugzeug oder Zug? Diese Frage stellte sich für die 700 Kilometer nach Lyon. Anni Lersch, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Bundesligisten: „Zeitlich tut sich nichts, der Flug wäre teurer gewesen und im reservierten Zugabteil kann unser 18-köpfiger Tross, zu dem Physiotherapeut und Ärzte gehören, entspannter anreisen.“

Um den Aufenthalt in Lyon selbst brauchen sich die Dürener nicht zu kümmern: Transport des Gegners vor Ort und die Unterbringung im Hotel sind Sache des Gastgebers. Für Dürens nordamerikanische Spieler sind solche Touren im Prinzip kurze Trips. Teambetreuer Helmut Schmitz: „Man braucht sich nur die Entfernungen dort anzuschauen.“ Und er schmunzelt. 

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