Potenzial gehandicapter Menschen nicht ungenutzt lassen

Von: smb
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Kreis Düren. Unter dem Motto „Nichts steht im Weg“ haben sich die Agentur für Arbeit, die Jobcom, die Fürsorgestellen der Stadt und des Kreises Düren sowie der Integrationsfachdienst zum „Dürener Bündnis für Menschen mit Behinderung“ zusammengeschlossen.

In dem Bündnis wollen die Partner Arbeitgeber und (schwer-)behinderte Arbeitnehmer besser „aus einer Hand“ betreuen. Ziel des Bündnisses ist es, Unternehmer umfassender über die Beschäftigung behinderter Menschen und entsprechende Fördermöglichkeiten zu informieren und ihnen bei Formalitäten zu helfen.

„Wir wollen Vorurteile und Missverständnisse abbauen“, erklärt Franz Joisten von der Agentur für Arbeit, und Landrat Wolfgang Spelthahn verdeutlichte, dass noch zu wenige Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können: „Es wäre schade für die Gesellschaft, wenn wir das Anderssein dieser Menschen nicht akzeptieren.“

Die Bündnis-Partner wollen Arbeitgeber davon überzeugen, dass Menschen mit Behinderungen gute und motivierte Arbeitnehmer sind. „Dafür sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einander begegnen und sich kennenlernen“, erläuterte Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur.

Entsprechende Angebote will die Agentur in ihren Räumen schaffen. Auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, über den viele Firmen klagen würden, dürfe man das Potenzial behinderter Menschen nicht ungenutzt lassen, betonte Koch.

Der Statistik zufolge ist die Quote an Fachkräften unter den Arbeitslosen mit Behinderung besonders hoch, die Vermittlung in Arbeitsplätze gestaltet sich jedoch als schwierig.

Als zentraler Ansprechpartner steht Franz-Peter Laufs, Geschäftsführer des Vereins „Die Kette“, unter Telefon 02421/407850 und per E-Mail an dn-buendnis@ifd-dueren.de zur Verfügung.

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