Düren - Pollerstreit im Dürener Osten: Stadt entfernt Absperrungen

Pollerstreit im Dürener Osten: Stadt entfernt Absperrungen

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Die Stadt hat die Poller in der Edith-Stein- und Sophie-Scholl-Straße wieder entfernt. Die Anwohner wollen sie zurück. Foto: Abels

Düren. Die Ruhe in der Sophie-Scholl- und der Edith-Stein-Straße im Dürener Osten währte nur vier Monate. Das städtische Tiefbauamt hat die Ende August zur Friedensstraße hin aufgestellten Poller in beiden Straßen wieder entfernt.

Diese waren aufgestellt worden, nachdem sich Anwohner vehement über Autofahrer beklagt hatten, die mit überhöhter Geschwindigkeit über die Spielstraßen gefahren waren, um entweder den Friedhof zu erreichen oder aber im Berufsverkehr den Rückstau vom Friedrich-Ebert-Platz zu umfahren. Im vergangenen April war ein Kind auf der Edith-Stein-Straße von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.

Weil die Friedensstraße aufgrund von Bauarbeiten vollgesperrt werden musste, wurden die Poller Anfang Dezember von der Stadt entfernt, um die Erreichbarkeit des Friedhofs sicherzustellen. Nur wenige Tage später teilte das Tiefbauamt den Anwohnern mit, dass die Poller nicht wieder eingesetzt werden sollen.

Zur Begründung heißt es, dass die im August zusätzlich aufgestellten Poller in der Girbelsrather Straße am Übergang zum freien Feld dafür gesorgt hätten, dass Autofahrer nicht länger von der Kölner Landstraße ins Wohngebiet ausweichen könnten. Zudem sorge nur eine Anbindung über Girbelsrather und Frieden-straße dafür, dass die Wege des Anliegerverkehrs möglichst kurz gehalten werden können.

Mit diesen Aussagen wollen sich die Anwohnern aber nicht abspeisen lassen. Sie beklagen, dass nunmehr wieder vermehrt Fahrzeuge durch die beiden Wohnstraßen zum und vom Friedhof kommend fahren und sich kaum ein Autofahrer an die Schrittgeschwindigkeit halte. Nach Intervention auch bei Bürgermeister Paul Larue soll nun ein Ortstermin mit Vertretern des Tiefbauamtes und des städtischen Verkehrsausschusses stattfinden, um das Problem in den Griff zu bekommen.

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