Polizei warnt vor Taschendieben auf der Annakirmes

Von: red/pol
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Das Gedränge nutzen die Täter gerne aus, um unbeobachtet Geldbeutel, Handys oder Schlüssel zu stehlen. Symbolfoto: Colourbox

Düren. Mindestens fünf Mal haben sie zugegriffen: Taschendiebe im Bereich der Annakirmes. Ihre Opfer haben sich alle am Mittwochnachmittag auf der Polizeiwache in Düren gemeldet, um den Verlust ihrer Wertgegenstände anzuzeigen.

Dabei weisen bereits große Banner an der Kreuzung der August-Klotz-Straße und der Aachener Straße auf die Gefahr hin. Das Gedränge nutzen die Täter gerne aus. Dabei nehmen sie alles an sich, was sie verwerten können: Geldbörsen, Handys oder Schlüssel. Die Beute kann vielfältig sein.

Die Dürener Polizei gibt Tipps, wie Diebstähle mit leichten Mitteln verhindert werden können: Mitgeführte Gegenstände sollten am Körper verteilt getragen werden. Am besten sind dafür verschlossene Innentaschen, Gürteltaschen oder Brustbeutel geeignet. Man sollte dabei beachten, dass nur die Dinge mitgenommen werden, die man wirklich benötigt. Handelt es sich dabei um so viele Sachen, dass man sie in einer Tasche mitnehmen muss, dann sollte man diese mit der Verschlussseite zum Körper tragen.

Sollte es dennoch zu einem Diebstahl kommen, muss eine Anzeige erstattet werden: Das Abhandenkommen von Dokumenten wie Ausweisen, dem Führerschein und Ähnlichem muss gemeldet und zusätzlich neu beantragt werden. Wenn beispielsweise Bankkarten gestohlen wurden, so besteht bei der Polizei die Möglichkeit, diese sperren zu lassen.

Zudem sollte man diese über den Sperr-Notruf 116116 unbrauchbar machen lassen. Auch der Bank sollte Bescheid gegeben werden. Ähnlich verhält es sich auch im Falle eines Handydiebstahls. Ihr Anbieter kann die SIM-Karte sperren, selbst wenn es sich um eine Prepaid-Karte handelt.

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