Düren - Polizei nimmt unnachgiebigen Randalierer fest

Polizei nimmt unnachgiebigen Randalierer fest

Von: red/pol
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Symbol Schlägerei Prügel Faust Gewalt Polizei Überfall Foto Karl-Josef Hildenbrand dpa
Ein 29-jähriger Dürener rief am Montag die Polizei mehrfach mit seinem aggressiven Auftreten auf den Plan.

Düren. Körperverletzung, Beleidigung und Fahren unter Alkoholeinfluss: Am späten Montagabend haben Polizeibeamte einen 29 Jahre alte Dürener auf der Valencienner Straße festgenommen, der im Laufe des Tages mehrfach in Erscheinung getreten war.

Am Nachmittag meldeten Zeugen einen Fall von Körperverletzung auf der Kölnstraße. Nach Angaben der Polizei kam es gegen 17.35 Uhr zwischen einem 29-jährigen und mit einem 23-jährigen Dürener zu einer Schlägerei. Hierbei warf der Ältere der beiden sogar eine Flasche nach seinem Kontrahenten. Gegen beide wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt.

Um 20.10 Uhr wurde die Polizei dann zur Flüchtlingsunterkunft im Eichenbruch gerufen: Dort hatte der 29-jährige Dürener Zutritt gefordert. Als die Sicherheitskräfte ihm den Einlass verwehrten, wurde der junge Mann ausfallend. Er entfernte sich erst, als die Sicherheitskräfte die Polizei alarmierten. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Provokateur um denselben 29-Jährigen handelte, der bereits etwa zweieinhalb Stunden zuvor an der Schlägerei auf der Kölnstraße beteiligt war.

Die Beamten leiteten eine Fahndung ein - unter anderem wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkoholeinfluss. Gegen 21.45 Uhr wurde der Wagen, mit dem der Dürener vor der Flüchtlingsunterkunft erschienen war, auf der Valencienner Straße gefunden, der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Bis zum Abschluss aller Maßnahmen bedrohte er die eingesetzten Kräfte fortwährend. Selbst dem Arzt gegenüber, der ihm auf der Polizeiwache Blutproben entnahm, benahm sich der 29-Jährige verhaltensauffällig. Das Durchführen eines Drogenvortests war mit dem Mann nicht möglich. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 0,32 Promille. Die Polizeibeamten stellten eine weitere, umfangreiche Strafanzeige gegen den Störenfried.

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