Plötzliche Angstattacken gehören zum Krankheitsbild

Von: han
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Sie hat gelernt mit ihrer unheilbaren Krankheit umzugehen: Ursula Metze, die auf das Stiffman-Syndrom aufmerksam macht. Foto: han

Stockheim. Für Ursula Metze hat sich ihre Lebensqualität wieder um ein Vielfaches verbessert. Lange Jahre hatte ihre Ärzte-Odyssee gedauert, bis ihr Krankheitsbild erkannt wurde. Mediziner der Uniklinik Bonn waren es schließlich, die die richtige Diagnose stellten: Ursula Metze leidet an dem Stiff-man-Syndrom. Eine äußerst seltene neurologische Erkrankung des Immunsystems.

Die Ursache der Entstehung des Stiff-man-Syndroms sei unbekannt, erläutert die Stockheimerin, die zum Vorstand der Stiff-man-Syndrom Gesellschaft Deutschland gehört. Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist es ihr Ziel, diese Erkrankung insbesondere am heutigen „Tag der seltenen Krankheiten” der Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Rund 150 Menschen leiden in Deutschland an dieser Autoimmunerkrankung. Ursula Metze ist aber davon überzeugt, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt, weil äußere Zeichen der Krankheit oft mit psychischen Auswirkungen gleichgesetzt werden und dementsprechend zu Fehldiagnosen und falschen Behandlungen führen können.
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