Planung: Erste Ideen für Wohnen am Stadtcenter

Von: Jörg Abels
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Noch sieht der Langemacktpark zwischen Stadtcenter und Josef-Schregel-Straße wenig einladend aus. Doch das könnte sich mit einer Bebauung ändern. Die Unterführung zum Haus der Stadt soll im Rahmen des Masterplan-Lichtkonzeptes belebt werden. Entwurf: HJPplaner
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Noch sieht der Langemarcktpark zwischen Stadtcenter und Josef-Schregel-Straße wenig einladend aus. Das könnte sich mit einer Bebauung ändern. Die Unterführung zum Haus der Stadt soll im Rahmen des Masterplan-Lichtkonzeptes belebt werden. Entwurf: HJPplaner
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Noch sieht der Langemarcktpark zwischen Stadtcenter und Josef-Schregel-Straße wenig einladend aus. Das könnte sich mit einer Bebauung ändern. Die Unterführung zum Haus der Stadt soll im Rahmen des Masterplan-Lichtkonzeptes belebt werden. Foto: Abels

Düren. Wie kann die Josef-Schregel-Straße aufgewertet werden und ihre frühere Bedeutung als 1a-Lage in der Innenstadt zurückgewinnen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Stadtplaner seit Jahren. Mit der Umsetzung des Masterplans deuten sich Antworten an.

Zum einen soll das südliche Bahnhofsquartier bekanntlich in Gänze umgestaltet werden, auch Wohnbebauung ist vorgesehen. Vom Südausgang des Bahnhofs soll über den Fritz-Keller-Weg eine direkte Wegeverbindung Richtung Stadtcenter geschaffen werden, um die mit dem Bahnhofsumbau in den 80er Jahren verloren gegangene Laufkundschaft zurück auf die Josef-Schregel-Straße zu führen.

Das aber ist nur ein Teil der Überlegungen. Die Planer machen sich auch Gedanken über den Bereich des Langemarckparks, der heute wenig einladend ist, und von einigen als Angstraum angesehen wird, weil sich dort Junkies und Obdachlose tummeln.

Im Stadtentwicklungsausschuss stellte Baudezernent Paul Zündorf erstmals konkrete Überlegungen für eine Bebauung des Parks vor. Er sprach von der Idee eines Riegelbaus, der direkt vor der Bahnstrecke entstehen könnte: ein viergeschossiges Gebäude, das im Erdgeschoss zum Beispiel Platz für Arztpraxen und Dienstleistungsangebote bieten würde. 

„In den oberen Stockwerken könnten bis zu 40 Wohnungen entstehen“, erklärte Zündorf. Dabei ist nicht an Eigentumswohnungen gedacht, sondern an Mietwohnungen im mittleren Preissegment, betonte Zündorf. „Wohnen am Stadtcenter“ lautet der Arbeitstitel.

Erste vielversprechende Gespräche mit dem Dürener Bauverein hätten bereits stattgefunden, berichtete Zündorf. Eine Idee, die nicht nur beim Ausschussvorsitzenden Thomas Floßdorf (CDU) auf positive Resonanz stieß. Er könnte sich auch vorstellen, dass angesichts des großen Bedarfs an innenstadtnahen Kita-Plätzen in dem Gebäude auch ein weiterer Kindergarten untergebracht werden könnte.

Bleibt noch der Bereich der Bahnunterführung zwischen Stadtcenter und Haus der Stadt. Der soll als Teil des Masterplan-Lichtkonzepts spürbar belebt werden. „Die Unterführung soll zu einem Hingucker werden und Passanten anlocken statt sie wie bisher eher abzuschrecken“, hatte Masterplaner Dr. Harald Heinz bereits nach dem Testlauf im vergangenen November im Rahmen von „Düren leuchtet“ erklärt.

Wie das aussehen könnte, präsentierten Zündorf und Stadtplaner Marcus Steffens im Ausschuss. Die Unterführung könnte mit Fußballtor-ähnlichen Metallkonstrukten fortgeführt werden mit variabel leuchtenden LEDs, so dass ein permanenter Bewegungseffekt entstünde. Wie genau das Lichtkonzept an insgesamt 19 Stellen im Stadtgebiet umgesetzt werden soll, wird aber noch in den kommenden Monaten beraten.

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