„Planet Jazz“: Wandlungsfähigkeit und enormer Tonumfang

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Die bekannte niederländische Jazzsängerin Masha Biljsma gastiert am Freitag, 24. Januar, um 20 Uhr mit ihrem Trio im Haus der Evangelischen Gemeinde in Düren.

Düren. Die beliebte Konzertreihe „Planet Jazz“ geht in die nächste Runde. Am Freitag, 24. Januar, gastiert um 20 Uhr Masha Biljsma mit ihrem Trio im Haus der Evangelischen Gemeinde in Düren. „Masha Bijlsma singt Abbey Lincoln“ ist der spannende Konzertabend überschrieben.

Mit Masha Bijlsma und ihrem exzellenten Trio aus den Niederlanden wird sich bei „Planet Jazz“eine der großen Sängerinnen des europäischen Jazz präsentieren. Masha Bijlsmas großes Kapital ist ihre Wandlungsfähigkeit, die große Stil- und Ausdrucksbreite.

Ganz gleich, ob sie mit samtig zarter Stimme großes Chanson-Gefühl entwickelt oder ob sie Popsongs mit Jazzgefühlen veredelt: Masha Bijlsma kann mit ihrem Klangfarben-Reichtum und außergewöhnlich großem Tonumfang fesseln. Stets trifft die niederländische Sängerin in jeder Hinsicht den richtigen Ton, erzeugt die passende Atmosphäre, bringt ihre vielfältigen Klangfarben zum Leuchten.

Den Jazzstandards und eigenen Kompositionen dem Großteil ihres Repertoires haucht sie bluesige Farbe und üppige Sinnlichkeit ein. Wenn sie fantasiereich zu scatten beginnt, gewinnen ihre Songs kraftvollen Drive und führen bisweilen zu kraftvollen Ausbrüchen.

Zwischendurch steht Masha Bijlsma einfach nur da, wippt mit den Schultern, schaukelt mit ihrem Becken, schließt die Augen und genießt das Spiel ihrer Band

Sie singt Kompositionen von so grundverschiedenen Musikern wie Thelonious Monk, Fats Waller, Charlie Haden, Tony Lakatos, oder Kate Bush und setzt damit progressiv Kassiker des Jazz neu in Szene.

Für ihren Auftritt in Düren widmet Sie sich einer der größten Stimmen der Jazzgeschichte, Abbey Lincoln. Die exzellent eingespielte Band garantiert mit raffinierten Arrangements eine entspannte Atmosphäre. Der Pianist Ed Baatsen, Henk de Ligt am Bass und der swingende Schlagzeuger Dries Bijlsma zeigen, wie kreativ und progressiv man mit Mainstream-Nummern umgehen kann, ohne dass deren Wiedererkennungswert Schaden nimmt.

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