Piraten entern Europaschule Langerwehe

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Mit drei englischsprachigen Th
Mit drei englischsprachigen Theaterstücken gastierte das „White Horse Theater” in der Gesamtschule Langerwehe. In den Stücken thematisierten die Schauspieler Kriminaliät.

Langerwehe. Ausgerechnet im Forum der Europaschule Langerwehe trieben Piraten ihr Unwesen. „The Tiger of the Seas” hieß das englische Stück, das eine Theatertruppe des „White Horse Theatre” im Forum der Schule aufführte. Nicht einmal die Zuschauer waren vor den Schurkereien der Seeräuber sicher.

Kurzerhand entführten sie Lehrerin Sieglinde Löschner-Bressem auf die Bühne, um sie dort „auszurauben”. „Den Beutel mit Gold hatten sie mir natürlich vorher zugesteckt”, beruhigt die Lehrerin auf Nachfrage.

Wie in den vergangenen Jahren gastierte das „White Horse Theatre” in der Europaschule Langerwehe und begeisterte die Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe jeweils mit einem Theaterstück in englischer Sprache.

Das „White Horse Theatre” ist eine professionelle Theatergruppe, die englischsprachige Theaterstücke an Schulen aufführt. Mit jährlich rund 400 000 Schülern verschiedener Altersgruppen als Zuschauer ist es inzwischen europaweit das größte Theater seiner Art.

In dem Piraten-Stück für die Unterstufe in einfachem Englisch unterstützt durch erklärende Gesten und Pantomime entführt der schreckliche Pirat Nick den jungen Schäfer Robin, um ihn zum Piraten auszubilden. Robins mutige Freundin Jenny macht sich in einem Heißluftballon auf die Suche, um ihn zu befreien.

„Light Fingers” hieß das Stück für die Mittelstufe, geschrieben von Theatergründer Peter Griffith. Der neuentwickelte „Eureka 17QD” ist der letzte Schrei auf dem Computermarkt und Dennis muss ihn einfach haben. Schließlich möchte der Jugendliche „cool” sein. Doch sein Vater ist der Meinung, dass der nur eineinhalb Jahre alte Rechner, der im Zimmer von Dennis steht, noch völlig ausreicht. Nun ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Denn woher die 3500 Pfund für den Computer nehmen und nicht stehlen?

Es gelingt Dennis, den Computer aus dem Geschäft mitgehen zu lassen. Doch von da an ist die Angst, entdeckt zu werden, bei jedem Telefonanruf oder Klingeln an der Wohnungstür sein ständiger Begleiter.

„Light Fingers” untersucht die Umstände, die Jugendliche in die Kriminalität abgleiten lassen können und zeigt den Teufelskreis des kriminellen Verhaltens und dessen fatale Konsequenzen.

Mit „The Taming of the Shrew”, William Shakespeares früher, rasanter Komödie in einer gekürzten Fassung mit viel Wortwitz und Humor bot dann das „White Horse Theatre” am Nachmittag den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe klassisches Theater: Bianca ist der Verzweiflung nah, denn sie darf erst heiraten, wenn ihre ältere Schwester Katharina unter der Haube ist.

Doch diese ist für ihre Scharfzüngigkeit berüchtigt und schlägt jeden potentiellen Ehemann in die Flucht. Nur der verarmte Edelmann Petruchio tritt, bewaffnet mit Witz und Schlagfertigkeit, zur Brautwerbung um die reiche Katharina an.
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